41derselbe ist glasig, das ist zuckerhart worden, daßsie selbigen mit dem Röhrgen, so sie am Kopfhaben, nicht einsaugen, und die Jungen damitfütteren können, deswegen muß man die Körbnicht zu alt werden lassen, sonst wird der Hönigall zuckerhart körnig. Solte es sich aber dannochergeben, daß der Hönig aus einer unbekantenUrsach hart geworden, so muß man den Bienenmit fütteren so lang zu Hülf kommen, bis sie aus-wärtig gnug Nahrung finden können.Ist ein Korb einmal mit fauler Brut an-gesteckt, so muß man die Wachstaffelen so weithinweg schneiden, als man faule Brut darinfindet und alsdan die Bienen stärken und fütte-ren.Zuweilen werden auch die Bienen vor odernach dem Schwarmen krank, und man weisnicht was ihnen eigentlich fehlet. Ihre Krank-heiten sind zu erkennen aus Veränderung derFarb, dan die Gesunden sind braun und glän-zend, die Kranken schwarz und rauh, aus der(Magerheit, die Gesunde sind rund und völlig dieKranken allein eingeschrümpft, sie schleppen vieleTodten aus den Körben, und man findet derenviele unter dem Korb aufm Brett oder sie sitzenstill im Korb, geben einen starken Laut von sichund brummen, hier wider ist nichts besser als dievorhin p. 22. beschriebene Stärkung zu gebrauchen.Die Bienen Pest, entstehet aus bekant-und unbekanten Ursachen. Unter die Bekantenwird genohmen, wan sie auf dem Feld oder aufderC 5
Druckschrift
Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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