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vnd vff dem hofe besetzen nach dem besten, nüczlichensten vnd dem wägsten vndgewonhait irs conuentz. Weri ouch, ob kain amptefrowe oder man also von denemptern stalti vnd da von woltint, wenne oder wie sich daz fügti, so sol si ainapte von Samt Gerien da von niht lassen aue rät vnd willen ainer maistrinen vndains conuencz ze Amptenhusen. Es mag ouch ain maistrin vnd der conuent, alsdick und als vil sü wellent, rechnunge vordem vnd innemen von den vorgenanntenamptfrowan oder mannen one menglichs ierrunge. Wenne ouch ain apte von SantGerien mit sin selbs libe gen Amptenhusen komet vnd bi den fröwan ze cappitelsiezet, so süllent ime alle amptfrowan vnd man in ainer gehorsamy die slüssel ir empterantwürten vnd fürleggen in dem cappitel, vnd wenne daz cappitel zergät, so sol iedaz ampte sinen slüssel wider von ime enpfahen vneezeset (sie). Wenn er ouchalso ze cappitel sitzet, so sol er vollen gewalt hän ze fragen vnd ze büssen nachiro gewonhait, als von alter herkommen ist. Es sol ouch ain maistrin vnd derconuent mit ains aptes rat pfruncla geben frbwan vnd mannen vnd die enpfahen;die selben sol ouch -ain apte oder sin priol anleggen oder der dez gewalt hat vonsinen wegen, die sont ouch dem apte proficion vnd gehorsamy tun nach irogewonhait".
Geben ze Rotwil an Allerhailygen abent 1386.
Die Siegel der Schiedsleute stark beschädigt, zum Teil unkenntlich.Perg. Or. Karlsruhe.
S.
1) 1389 8. kal. Februarii [Jan. 25.] Gonstantiae Burkardus episcopus Constantiensis magistrae etconventui monasterii in Amptenhusen, quod monasterium literis suis sibi nuper exhibitis probantibus proptermalas et varias oppressiones laicorum, propter guerras et mortalitatum pestes, propter sterilitatem terra-rum et possessionum suarum et propter alias calamitates, quae partes illas saepius afflixerunt, multis de-bitis gravatum est, ita ut debita non solvere possit, sed ut redditus ad sustentationem monasterii et obser-vantiam hospitalitatis, quae ibidem liberaliter exhiberi consuevit, minime suffleiant, ad petitiones earundemparrochialem ecclesiam in Suuthusen de consensu capituli sui incorporat, vicario perpetuo tarnen reservatacongrua portione. Enthalten in dem entsprechenden Reverse, den das Kloster dem Bischöfe 1389, 4. kal.Februarii [Jan. 29.] ausstellt. Perg. Or. mit dem nicht gut erhaltenen Klostersiegel. Freiburg, erz-bischöfl. Archiv.
2) 1398 tunstag vor des hl. Crutzes tag [Mai 2 oder Sept. 12.\ verkaufen Meisterin und Konventdes Klosters Amptenhusen Frau Vrsullen von Gisingen, Cünrats sei. von Gisingen Tochter, 2 Malter VeesenLeibgeding aus ihrer ,Scheuer oder „Kairnhus" zu Amptenhusen um 25 $ h. Nach ihrem Tode bekommtdas Leibgeding lebenslang deren Schwester Lucig von Gisingen, und nach deren Tode fällt es an dasKloster „hindern winker";, wofür dasselbe ihre, ihrer Eltern und Geschwistern und „von den es kumen istvnd denen si sin schuldig" Jahrzeit auf st. Othmars tag zu begehen und bei derselben von den 2 Malternden Frauen im Konvente jeder Va Mass Wein zu geben hat. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegeldes Klosters Amptenhusen. Karlsruhe.
3) 1398 nach dem Zwelftigesten Tag [nach Jan. 6.]. Zinsrodel des Klosters Amterihausen. InGottes namen amen. Dis sint die zinse des closters ze Amp tenhussen, die wrden an-