1386.
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1386, Febr. 14.
<)3, Dyem von Stainhulwen giebt dem Kloster Güterstau! als Seelgerate sein ei-
genes Gut, aus dem 40 Scheffel beiderlei Korns Trohtelfinger Mass gehen, mit seinemLeibeigenen Haintz Houpt, der dasselbe baut und davon jährlich 33 ß h giebt,ferner 43 ß h und 5 Hühner aus 3 Gütern, sein Haus und das „vihhuse" , einenGarten und 9 Mannsmat Wiesen in Bruwel und im Harpfental zu Stainhulwen.Geben an st. Valentins tag 1386.
Das Siegel des Ausstellers (33 mm D, IV A 2, im Schilde Drachenrumpf mit den Vorderfüssenauf dreigipfeligem Berg; . . . EM . DE . STAINHWIL . .) die des Grafen Virich von Wirtenberg, des GrafenHainrich von Werdenberg, Herrn Swiggers von Gundelfingen und Anshelms von H61nstain fehlen.
Perg. Or. Sigmaringen k. Staatsarchiv.
1) 1386 samstag nach st. Valentins tag [Febr. 17.] gestattet Graf Eberhart von Wirtenberg dem-selben Diemen ein von ihm lehenbäres Gut zu Stainhülwi, das 6 Scheffel Dinkel und Haber TrohtelfingerMass und 15 ß h giltet, demselben Gotteshause zu schenken und giebt dem letztern als Seelgeräte selbstdie Eigenschaft dieses Gutes a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0.
a) Von demselben Grafen empfängt um 1369 Diether von Liehtenstein ein Gütlein zu Stainhülwi, dasderselbe „vmb Gerlachen" gekauft hatte. Wirt. Vierteljahrshefte VIII, 123. — Dieses Gütlein empfängt nachDiethers Tod Kim von Burladingen. a. a. 0. 125. — Ebenda steht auch a. a. 0. S. 128: „item daz ciain zehendlin zuStainhulw vnd naiswie vil lüte sant einer minem herren gester, er schraib aber nit, wer er wer".
2) 1386 st. Bartholomeus tag [Aug. 34.] melden bei ihrem Eide Schultheiss und Eat der StadtTrohtelfingen Wernher Marhelden, Freiem, Landrichter zu Eotemburg, dass sie auf seinen Befehl Hansenvon Stainhulw auf Diemen von Stainhulw Haus, Hof und all seinen Besitz zu Stainhülwe für 80 U minderoder mehr, weil Diem von Stainhulw ein offener, verschriebener „ähter" war, „geanlaitet" und dass Hansdie „anlaity" 3 Tag und 6 Wochen besessen hat. Perg. Or. (das Trohtelfinger Stadtsiegel fehlt), a. a. 0.
S.
3) 1388 güttemtag vor st. Vites tage [Juni 8.] verkaufen Fridrich von Mägenbüch und Vrselle vonH&lnstein, seine Schwester, Anshelms sei. Tochter von H61nstain, Clausen dem Vngelter ihren Teil der BurgH61nstain mit allen Zugehörden, darunter auch ein Drittel des Zehntens zu Stainhulwen und 1 ti Gelds, dasdie Gerterin von Stainhulwen aus ihrer Wiese giebt a ). Perg. Or. Sigmaringen, f. Domänenarchiv.
a) 1401 an st. Johans äsende zu Süngichten [Juni 23.] verkauft H61nstain Wilhelm Vngelter, Clausensei. Bruder, an Hainrich von Killer, gen. Affenschmaltz; er nennt in der betr. Urkunde den Steinhülber Zehnt-anteil ein Pfand (von wem?). Perg. Or. a. a. 0.
4) 1390 st. Lucien tag [Bes. 13.] verkauft Chüntz Kuchiman „den eilenden kertzen" zu Trohtel-fingen in der Pfarrkirche 10 ß h Gilt von einer Wiese zu Stainhulw in dem Dorf zu Bühel als ledig Eigenfür 8'/a O weniger 1 ß. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel der Stadt Trohtelfingen. a. a. 0. S.
5) 1393 zinstag vor dem hl. Wihenaht tag [Bez. 23] giebt Schwänger von Liehtenstain, Eitter,als Seelgeräte die Hälfte der Burg und des Steinhauses zu Stainhulw dem Gotteshaus zu dem Guttelstain.Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seines Bruders Virich fehlen), a. a. 0. S.
6) An demselben Tage versetzt derselbe demselben Gotteshause, dem er eine Schuld von 50 "U h in
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