1364.
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6) [13]82 st. Hargrethen tag [Juli 15.] leiht Abt Hainrich von Eeichenau Eüdolf, gen. Kentzinger,Cünrat uud Dietbrich von Blümberg auf ihre Bitte zu rechter Gemeinde den Laienzehnten zu Hüfingen, derihm von Herrn Burekart sei. von Blümberg, der ohne Leibeserben gestorben ist, heimgefallen ist a ). Reiche-nauer Lehenbuch 638 ß S. 81. Karlsruhe.
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a) [13]82 mitwuch vor st. Jacobs tag [Juli 23.] leiht derselbe auf Bitten Guten von Blümenberg, Bentzenvon Schellenberg ehelicher Hausfrau, diesen Zehnten, da er ihr väterliches Erbe sei, auf das sie nie verzichtethabe, und da sie Herrn Burekarts von Blümberg sei., ihres Bruders, „vngetailti swöster zu dem selben zehenden"sei, und was er ihr daran durch Recht leihen kann und soll, ihrem Ebewirte als ihrem Vogte, da sie selbst nichtzu ihm kommen kann. a. a. 0. S. 81. — Auch Abt Wernher [1384—1402] von Reichenau leiht in ungenanntemJahre den Zehnten zu Hüffingen Rudolfen von Blumberg, gen. Kentzinger, und Conraten von Blumberg, seinemVetter, a. a. 0. 632. — 1386 feria sexta post Katherine [Nov. 30] leiht derselbe diesen Zehnten, der von Burekartsei. von Blürnenberg an Cilnrat, Burekart und Clausannen, die Kinder Bentzen sei. von Schellenberg, erblich ge-fallen ist, deren Träger Döllintzer von Schellenberg. a. a. 0. 633. — 1387 mitwoch nach des hl. Crütz tag, als esfunden ward [Mai 8.] erscheinen vor dem Reichenauer Propste Eberhart von der Altenklingen, der anstatt seinesAbtes Wernher auf der Pfalz in der Richenow zu Gericht sitzt, Tollenzer von Schellenberg als Vogt der Kinderseines Bruders Bentz sei. Glnrat, Bürckart und Clärannen mit seinem Fürsprechen Wilhelm von End, freien Herrn,und Rudolf von Blumberg, gen; Kentzinger, und Cünrat von Blumberg mit ihrem Fürsprechen Hainrich von Randeg"-.Töllenzer bringt vor, wie nach dem Tode Burkarts von Blumberg dessen Schwester Gut, die Hausfrau Bentzensei. von Schellenberg, als rechte Erbin ihres Vaters und Bruders mit einem Laienzehnten zu Hüfingen vom Reichen-auer Abte Hainrich von Stoffeln laut eines von ihm vorgewiesenen Briefes, und wie nach dem Tode der Frau Guter selbst als Vogt ihrer Kinder damit vom Abte Wernher belehnt worden sei; die zwei von Blümberg sollen dieseKinder, da ihre Mutter nie auf ihr väterliches und brüderliches Erbe verzichtet hat und darum dieses Zehntensrechte Erbin war, daran ungeirrt lassen. Die Beklagten behaupten unter Berufung auf eine unbesiegelte papierneAbschrift eines Lehensbriefes des Abtes Hainrich und auf einen Lehensbrief des Abtes Wernher, dass sie mitDiethelm sei. von Blumberg nach dem Tode des vorgen. Bürkarts von Blümenberg mit diesem Zehnten belehntworden seien; sie getrauen sich mit den Leuten und Registern des Abtes in der Richenow kundlich zu machen,dass sie einen solchen besiegelten Lehenbrief des Abtes Hainrich gehabt haben, können sie das, dann solle ge-schehen, was Recht ist. Das Urteil spricht den Zehnten den gen. Kindern zu, weil ihre Mutter auf ihr väterlichesund brüderliches Erbe, es sei liegendes oder fahrendes Gut, Eigen oder Lehen, nie verzichtet hat, und weil demGerichte auch für die Kinder um den Zehnten eigene Lehenbriefe gezeigt wurden. Auf Antrag Tollenzers als Vogtder Kinder wird darüber vom Gerichte Brief gegeben. Perg. Or. (das Siegel des Propstes fehlt). Nürnberg, German.Museum. — 1450 feria seeunda ante Galli [Okt. 12.] leiht Abt Friedlich von Reichenau diesen Zehnten Berchtoltenvon ichellemberg, Ritter, der ihn von seinem Vater Conrat sei. ererbt hat. a. a. 0. 638 a . S. 298.
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7) 1383 feria 6. ante festum beati Martini [Nov. 6.], indictione iuxta stylum Eomanae curiae sexta,in Hüfingen Töltzer de Schellenberg, armiger, de assensu Conradi, Burchardi et Clarannae, liberorumquondam Gutae de Blumberg, ad quos tota hereditas quondam Burchardi de Blumberg militis devenit, et Ber-tholdi abbatis et conventus Cellae s. Mariae in Nigra Silva, cui ecclesia parrochialis in Hüfingen incorporataest, in hac ecclesia parochiali altare retro altare st. Jacobi, in honorem st. Johannis Baptistae et Georgiiet omnium sanetorum construendum ob remedium auimarum ipsius quondam Burchardi, qui hoc vivus iamvoluerat, et suorum progenitorum et successorum fundat, Ins conditionibus, quod ipsum altare perpetuumecclesiasticum beiieficium esse debeat et quod quilibet capellanus ipsi altari praeficiendus singulis septimanisper se, nisi fuerit impeditus, et tunc per alium quatuor celebret missas, quarum una pro defunetis et prae-sertim pro salute animarum praedietarum specialiter celebretur, nisi festa fuerint, quae eiusdem missae celeb-rationem impediant. Si autem ipse capellanus has quatuor missas celebrare negliget et primo, seeundo ettertio per patronum eiusdem altaris, ut hoc emendet, requisitus hoc non faciet, tunc ipse capellanus proqualibet missa, quam exinde negliget, solvere debet 6 4 Constant. per patronum in usus pauperum con-vertendos. Item ius patronatus speetare debet ad illum, qui dominium in Hiffingen obtinet, ita quod adipsum altare, quando et quoties vaeaverit, unum pro capellano infra tempus ab iure statutum praesentabit.Item nullus est in dicto altari pro capellano praeficiendus quam actu sacerdos, et ille nulluni aliud beneticiuinecclesiasticum debet obtinere, et etiam debet facere personalem et continuam residentiam. Enumerantursingulariter census permulti, quibus altare dotatur, ex bonis in Fridenwiler et in banno oppidi Hüfingen et
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