Druckschrift 
6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
Entstehung
Seite
34
Einzelbild herunterladen
 

■iii^SsÄa.^i^iÄäjiiÜ

1 ■-. .^^i£^^ ^(i^^ß äü mMsß^js^ lfi k^ ä äSSi

M

1362.

und des Grafen Hainrich von Furstenberg (wie Abb. Bd. II, No. 409) a. a. 0. — 1383 aht tag nach Vnser Frowentag der Liehtmisse [Febr. 9.] kauft derselbe von Herman dem Man von Triberg ein von Johans Guntfrit von Vi-lingen, gesessen zu Gysingen, lebenbares Gütlein zu Tunoweschingen, das 3 Scheffel Kernen und ebensoviel Habergiltet, um 18 $ h. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Lehensherrn, a. a. 0.

6) [13]81 donstag nach ingendem Abrelen \Apr. 4.] gönnt Abt Hainrich von Beichenau Büdolfenvon Blümberg, Herrn Büdolfs sei. Sohne, dass das Dorf Tunoweschingen und was er sonst von ihm zu Lehenhat, für den Fall, dass er keine Söhne hinterlasse, etwa vorhandenen Töchtern zufalle. Beichenauer Lehen-buch 638 8 S. 56, Karlsruhe a ).

a) [13]86 feria 4. ante Mathye [Febr. 21.] genehmigt Abt Wernher von Beichenau die Verpfändung diesesDorfes um 300 Tf h durch Rudolf von Blumberg an seine Schwester Adelhait von Pridingen. a. a. 0. 632. —[13]92 in vigillia Natiuitatis beate Marie virginis [Sept. 7.] genehmigt derselbe die Verpfändung dieses Dorfes undvon 7 Malter Veesen Vilinger Mass Gilt aus dem Vogtrechte der Kirche daselbst um 26 M. S. durch Rüdin vonBlumberg an H. von Almshouen, Jo. sei. von Clausen (sie) Sohn, zu Furstenberg. a. a. 0. 632. — 1431 tertia (?)post Pasce [Apr. 3?] leiht Abt Fridrich von Beichenau R. von Blumberg dieses Dorf mit Twingen und Bannenund bestätigt das „gemacht", das derselbe seiner Hausfrau Elsen auf dem Hofe zu Botwil gethan hat. a. a. 0.638 « S. 296.

7) 1382 mentag nach st. Gerdrut tag [Märe 24.] bekennt Haini Büedger von Owelfingen, gen.Egenshamer, Bürger zu Vilingen, dass er und seine Erben den vom Junker Hans von Sunthusen und dessenSohne Hainrich erkauften Pfandschatz der 18 Malter Kernen Nydinger Mass Vogtrecht zu Vffhan und zuTunoweschingen, das Lehen von Hewen und für 50 M. S. Vilinger Gewäges Pfand ist, dem Junker Büdolfenvon Blümberg und seinen Erben oder wer den genannten Pfandschatz durch Becht lösen soll, zu lösen gebenwerden"). Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. a. a. 0. B.

a) 1412 aht tag vor Vnser lieben Frowen tag zu der Liechtmisse [Jan. 36.] verkauft Margreth die Egens-haimerin, Henslins von Tanhain sei. Hausfrau, Bürgerin zu Vilingen, Junker Rudolfen von Blumberg um 111 altefl. Rh. 24 Malter, 2 Scheffel, 1 Viertel Kernen, 6 $ 17 ß h Vogtrecht zu beiden Vffhaim und Tunoweschingen.Perg. Or. mit den Siegeln Cunrat Stlhellins und Heinrichs des Hetzgers. a. a. 0.

8) 1382 st. Georyen tag [Apr. 23.] leiht Abt Heinrich von Beichenau den grossen Zehnten zuTunoweschingen Agnesen von Clingenberg, Herrn Johansen von Clingenberg Tochter und Herrn Burekartsvon Blümenberg sei. ehelicher Frau. a. a. 0. 638« S. 55 a ).

a) Diesen Zehnten leiht derselben 1388 in die Johannis Baptiste [Juni 24.] wieder Abt Wernher von Reichenaua. a. 0. 783. — 1409 st. Jacobs abent [Juli 24.] bestätigt Abt Fridrich in der Rychenow das Vermächtnis diesesZehntens durch gen. Frau an ihren Bruder Kaspar von Klingenberg für den Fall ihres Todes. Perg. Or. mit Siegel-bruchstück, Karlsruhe. — [1431] leiht derselbe diesen Zehnten Hainrich von Randegg, Dompropst, wie derselbe ihnbisher genossen hat. a. a. 0. S. 638 a S. 296. — 1458 st. Barbaren tag [Bez. 4.] verkauft Hans von Randegg, Vogtzu Gaigenhouen, von dem grossen Zehnten zu Tuneneschingen, der vor Zeiten an ihn und seinen Bruder gekommenund damals auf 800 fi. Rh. angeschlagen worden ist, seinen Anteil, nämlich eine Hauptsumme von 120 fl. „vndals vil zehend, als sich ie denn iärlichs dauon geburt", an Sigmund vom Stain, Ritter. Perg. Or. mit dem Siegeldes Ausstellers. Donaueschingen. R.

9) 1404 st. Othmars tag [Nov. 16.] verkauft Cl&si Brülinger von Vilingen U. 1. Frauen Altar inder Leutkirche zu Munolfingen 6 Viertel Veesengilt vom Gute zu Tünow Eschingen, dessen Eigenschaftdiesem Altare gehört, um 5 & minder 5 ß ^ und giebt die Gilt gerichtlich desselben Tags auf vor HainrichBrendli, der namens des Junkers Osehwalt von Wartenberg, gen. von Wildenstain, mit soviel Bichtern,dass er wohl nach dem Beeilten richten kann, zu Tünow Eschingen öffentlich zu Gerichte sitzt, indem ermit seinem Fürsprecher „dristund" aus dem Gerichte und wieder in dasselbe geht und die Gilt dann demBichter an den Stab aufgiebt, und sodann der Bichter dieselbe den Pflegern des Altares weiter giebt. Perg.Or. (das Siegel Oschwalts von Wartenberg fehlt), a. a. 0.