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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1362.

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jährlich 8 Tage vor oder nach st. Johans Tag zu Sunwenden lösen und erhalten jährlich aus dessen Nutzen10 ß h, die ihnen „an der losung ze hilf komen sont".Geben an st. Johans auhent des töuffers 1362.

Das Or. siegelten der Aussteller, Albrecht von Wülflingen, unter dessen Siegel sich die beidenandern Bürgen, weil sie kein eigenes haben, mitverbinden.Zimm. Kopialbuch I, 231.

1) 1393 zinstag vor der hl. Vffart [Mai 13.] ordnet Cünrat Gremiich an das Kloster Wald zueiner Jahrzeit den Zehnten zu Eordorf. Perg. Or. (Das Siegel des Ausstellers fehlt; das seines VettersHansen Gremiich, Virichs sei. Sohns eingenäht). Sigmaringen, f. Domänenarchiv.

a) Nur der Schluss der Urkunde ist erhalten, alles andere durch Mäusefrass vernichtet.

2) 1394 st. Lucien abent [Best. 12.] verkauft Hans von Nusplingen, weiland Albrechts Sohn, Hansenund Hainrichen von Swaindorf, Gebrüdern, Hansen von Swaindorf zu Messkilch ehelichen Söhnen, seinezwei Güter zu Eordorf bei der Stadt Messkilch als Lehen des Herzogs Friderich von Tegge 1 ). Perg. Or.Die Siegel des Ausstellers, Hansen von Zimbern, Herrn zu Messkilch, und Bilgris von Hödorf, des altern,zu Waltsper fehlen, a. a. 0.

a) Diese 2 Gütlein, gen. „des Prenners gut" leiht 1428 frytag vor st. Bartholomeus tag [Aug. 20.] VirichHerzog zu Degk Wolfen von Heggelbach als Träger Vrsulen von Swaindorf, Klosterfrauen zu Wald. Perg. Or.mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, Donaueschingen.

3) 1430 zinstag nach Cantate [Mai 16.~] befiehlt Virich von Klingen von der Hochenklingen, derältere, Freiherr, Hofrichter zu Eotwil, Hannsen Winman, Urteilsprecher des Hofgerichts, dass er Hansenvon Zymmeren, Freien, Herrn zu Messkilch, kraft eines Hofgerichtsurteils um 2000 & h, die derselbe fürHainrich von Swaindorf sei. verbürgt und für denselben bezahlen hat müssen, auf dessen Verlassenschaftanleite, nämlich auf 500 fl. Schuld der Stadt Sigmaringen, einen von Herzog Virich von Tegk zu Lehengehenden Hof zu Eordorf, ein eigenes Haus zu Messkilch bei Vnser Frowen Thor, einen eigenen Hof zuEüti, 2 eigene und ein Lehengütlein zu Mainwangen, 18 S> A, »die der framesser pfändet hat jvff ain füderwins", 150 $ h Schuld des Hanns von Hornstain von Schaczberg und den eigenen Zehnten zu Schonloch,nachdem sich niemand dieser Verlassenschaft von Erbs wegen unterziehen will a ). Zimm. Kopialbuch I, 202.

a) Nachdem Hans von Zimmern die Anleite auf Hainrichs von Swaindorf Verlassenschaft 6 Wochen und

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3 Tage besessen, setzte ihn das Hofgericht „in nuczlich gewer" derselben 1430 Donnerstags nach Virichs tag[Juli 6.]; zinstag vor st. Michahels Tag 1430 [Sept. 26.] sodann gab ihm das Hofgericht freies Verfügungsrecht überdie Verlassenschaft und setzte ihm hierin zu Schirmern Graf Ludwig zu Wirtemberg, Graf Johans von Tengen,Grafen zu Nellemburg, und die Städte Pfullendorf und Sigmaringen. — Die Bürgschaft, welche Hans von Zimmernfür Heinrich von Swaindorf übernommen hatte, betraf Heimsteuer und Morgengabe (1050 U h schwäbischer Wäh-rung) für dessen Gemahlin Anna von Tettingen. Diese und ihr zweiter Gemahl Volcz von Wyttingen vertrugensich 1430 zinstag vor st. Bartolomeus tag [Aug. 22.] mit Hans von Zymmern und seinen 2 Mitbürgen Virich vonHornstain und Hainrich von Rischach dahin, dass sie von denselben eine in dem Hauptbriefe benannte Summeund aus Hainrichs von Swaindorf Verlassenschaft die fahrende Habe und die Schuld zu Sigmaringen, sodanndessen Höfe zu Haulfingen und Ymnow erhielten, wogegen die Bürgen die übrige Verlassenschaft bekamen undvon der Bürgschaft erledigt wurden, a. a. 0. J, 202—205. — Von den obgen. Gütern gehörte seitdem das Teck'scheLehen in Kordorf Wernhern von Zimmern und Hainrichen von Kischach zu Richenstain; der letztere verkaufteseine Hälfte 1443 fritag nach Vnser lieben Prowen tag in dem Ogsten [Aug. 16.] um 110 ß h Pfullendorf er undMesskircher Währung an gen. Herrn von Zimmern. Perg. Or. mit den Siegeln des Verkäufers, des Ritters Hilt-prand Wielin und des Hans Wyssach, Donaueschingen.

4) 1465 mittwoch nach st. Lucien tag [Des. 18.]. Schultheiss, Bürgermeister und Eat der Stadt

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