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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1360.

ablösigen Zins aus den 40 <g $ Const., welche die Stadt Alenspach dem Kloster Richenow jährlich zu gebenschuldig ist; 1 fl. Rh. mit 20 fl. Rh. ablösbaren Zins aus dem Zehnten zu Gütenstein, je 2 Halter Veesenund Roggen Vberlinger Mass Gilt aus 2 Höfen zu Rost, ablösig mit 90 fl. Rh., ferner einen Krautgartenbei dem Hause des Kaplans zu Messkirch. Das ganze Erträgnis der Stiftung ist jährlich bei 50 # DerKaplan des also neu gestifteten Altars muß anallen vier hohziten vnd bannen virtagen", an der hl. Drei-faltigkeit, st. Vits, st. Cristoferus, st. Wernhers, st. Barbara und Aller Seelen Tag, an allen Mitwochenund Freitagen in der Fasten in der Pfarrkirche zu Meßkirch das Gotteswort löblich verkünden, auf der hl.Dreifaltigkeit, st. Michels, st. Vits und an aller Seelen Tag auf dem Beinhause ein Amt singen, seinen Altarmit ziemlichen Messen, Singen und Lesen persönlich versehen, alle Tage über der Herrschaft von ZymernGrab mit dem Kreuz und demrohe" gehen und darob den Seelen zu Trost ein Placebo sprechen und fallsdie Herrschaft des Gottesdiensts halb zu Meßkirch eine Ordnung vornehmen sollte, dieser nachkommen.Das Or. siegelte des Stifters Vater Wernher. a. a. 0. II, 218.

24) 1466 fritag vor st. Matheus tag [Sept. 19] geben Hanns Mogg und Bentz Müller, Heiligen-pfleger U. 1. Fr. Kapelle vor der Stadt Meßkirch, mit Willen des Junkers Hans Wernher von Zymern,Freien, als Kastvogts umvffung" des Gottesdiensts für das Haus mit Garten in der Stadt Meßkirch andem Graben am Kirchgaßlin, das sie an st. Marien Magdalenen Altar der gen. Kapelle geordnet haben, demKaplane U. Fr. Altars in dieser Kapelle U. Fr. Haus mit dem Baumgartengen dem veld wert" bei derKapelle selbst. Der Messner zu U. Fr. hat aber in demselben die hintere Stube, 2 Kammern und denkleinenkär", sowie den Krautgarten dabei gegen der Stadt zu zu benutzen. Was die Kornschütte betrifft,so hat der Kaplan sein Korn in dem Haus voran zu schütten, die übrige Kornschütte gehört U. Fr.; bedarfdieselbe ihrer aber nicht, so kann der Kaplan sie um Zins verleihen. Der Kaplan hat an der Küche indem Hauseden vortail". Jeder Teil soll gleich viel Holz auf seine Kosten zum Kochen und beide Stubenzu heizen geben. Kein Meßner solldas vßwandle" haben ausser mit Willen des Kaplans. Die gen.Pfleger sollen bei dem Hause eine Scheuer auf U. Fr. Kosten für des Kaplans Vieh und Futter bauen undmit dem Kaplau dieselbe, das Haus und den Gang dabei stets in gutem Bau erhalten. Das Or. siegelteWernher von Zymern, Laudhofmeister. a. a. 0. II, 223.

25) 1467 samstag vor st. Vitz tag [Juni 13] meldet Hanns Wernher von Zymern dem BischofHermann zu Costenz, er habe der hl. Dreifaltigkeit zu Lobe, der Gebärerin Christi und allem himmlischenHeere zu Ehren und zu seinem, seiner Eltern, Geschwister, Vordem und Nachkommen und aller gläubigenSeelen Seelenheile der Pfarrkirche St. Martins zu Meßkirch, die bisherdehain bestettgote nuczung, sonderain onconfirmiert corpus" gehabt hat, auf dass ein Pfarrer derselben fortan seine Leibesnahrung ruhiglichhabe, seinen pfarrlichen Stand löblich vollführe und die zu derselben gehörigen Unterthanen desto besserversehe, mit Willen Hansen Mogkers von Schennberg als Pfarrers dieser Kircheain corpus" geordnet auf Zehnten,Güten und Zinse zu Meßkirch, Schnerckingen, Oberbürchtlingen, Waggerßhoffen, Höwdorf, BiettingenRordorf. Ingelschwis, Igelschwis, Menningen, Geggingen, Wanggen, Yneringen, Diethershofen, Ringgenbach,Rute, Vnderbürchtlingen, Schwaindorf und Althan, die jährlich zusammen 230 "tb h geben, und auf ein Hausmit Garten zu Meßkirch am Graben unter dem Kirchhof. Der Pfarrer muß die Pfarrkirche selbst ver-sehen und 2 ehrbare Priester allwegen zu Helfer haben, von denen einerfür ainen gemainen priester ge-lert" sei, und dembesten" derselben 10 $, demmynsten" 5 <g h neben dem Gelde, das ihnen von derStole fällt, jährlich zu Dienstgeld geben und sie mit Essen und Trinken und andern Dingen, wie es Priesterngeziemt, halten. Weil ferner diese Pfarrkirche eine ecclesia quartalis ist, hat der Pfarrer von seinen Ein-künften jährlich 20 ß h zu Kirchensteuer gen Costenz zu entrichten. Auch soll er von seiner Widern indas Spital zu Meßkirch 2 Scheffel Haber, 30 Eier und 2 Hühner geben. Er, alle seine Helfer und Kaplänemüssen in ihren Chorhemdern und der Priester, welcher auf dem Fronaltar in der Kirche Messe hat, in derAlbe täglich über der Herrschaft von Zymern Grab mit dem Kreuze gehen und darob den Seelen zu Trostein Placebo sprechen. Er soll auch bestellen, dass in seiner Kirche alle Tage Messe und Vesper und anallenhohzit" Mette und andere Zeiten löblich gesungen werden, wie denn Mette und andere Zeiten bisher ge-sungen worden, und sich die Kirche, den Gottesdienst, die Bücher und andere Gotteszierde treulich befohlen