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2 (1890)
Entstehung
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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.

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rieht, so heisst es, dass vorm Ratingerthor in dem ge-wesenen Jordans Garten, jetzt Balthasar SpatzenGarten zu haben ist gut Bier und verschiedene Sortensowohl weissen als rothen Wein vor 14, 16, 18, 20 stüber.Auch kann man nach Belieben gespeiset werden." —1804 wird vor dem Flingerthor „der schwarze Lud-wigs" genannt, ein Grundstück dort hiess „an derTodtenlade", an der Derendorferstrasse war „dasweisse Kreuz", vor dem Ratingerthor auf dem Wege„zum Luftballon" das Haus „zum goldenen Stern",wo guter Bleichert und weisser Wein im Anker und imKleinen feil war.

„1769 den 14. Marty ist der neue Kirchhof, so lesenwir irgendwo, vor dem Flingerthor geweihet worden, wo■dann die Kreuzherren sowohl als die Capuziner undFranziskaner dem hiesigen Stift bei getreten und dieserOeremonie bey gewohnt. Am 14. April 1769 ist derhiesige Glaskrämer Klimps zu erstens auf diesem Kirch-hof begraben worden."

Von den Vergnügungslokalen machte die Peters-burg aufm Flingersteinweg (jetzt Schadowstrasse) zurZeit grosse Anstrengungen. Schon 1779 kommt es vor.1784 auf Ostermontag den 12. April wird, so heisst esim Lokalblatt, ein von N. Weinert verfertigtes grossesLustfeuerwerk genannt der Hexentanz oder die Zusammen-kunft der Hexen unter dem Galgen nebst verschiedenenandern Vorstellungen in hiesiger nächst dem Hofgartengelegenen Petersburg abgebrandt werden." 1788, 15. Juni,machte Laurenz Adolf „dem Publikum bekannt, dass derauf hiesigem Flingersteinweg in der sog. Petersburg neuangelegte grosse Saal bereits fertig, worin alle Sonn- undFeyertäge Musik gehalten werden wird. Diejenige also,welche mich mit ihrem Zuspruch beehren wollen, zahlenfür das Entree p. Person 10 stüber. Das Paar aber15 stüber, wofür man von Nachmittags 4 bis Abends10 Uhren tanzen kann. Die nähere Einrichtung davonist bei mir gedruckter einzusehen." 1827 besass JosephHilgers das Lokal.

Die jetzige Tonhalle war ehedem JansensGarten, den 1816 Anton Beckers kaufte. Später über-nahm Geisler den Becker'schen Garten, dann kam erin den Besitz der Stadt.

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