Historisehe Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
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käufer es bis dahin pachtweise besessen hatten. Hierwar den Eheleuten Jacobi am 25. Januar 1743 der nach-her berühmt gewordene Philosoph Friedrich HeinrichJacobi geboren worden. Am 1. Januar 1789, kurz nachdem Tode des Vaters, verkaufte der Pfalzbaierische Ge-heim- und Hofkammerrath Friedrich Heinrich Jacobidas Haus an die Eheleute Gerhard Scheuten. DieMutter des Philosophen Jacobi, Johanna Maria Fal-merin war eine Tochter des Kurfürstlichen Commerzien-rathes Georg Christoph Falmer (Pfalmer) und der Alydavon Sonstveit, die aus Bredevort gebürtig war. EineStieftochter Falmers, Catharina Elisabeth Erkenwich, wardie Frau des Kaufhändlers Heinrich Kirschbaum. — 1817betrieb im Hause J. C. Winkelmann einen Handel inWollentuch und Ellenwaaren, in Spezerei und Fayenceund- in Musikalien. Es gehörte später dem WilhelmLau f s.
Das Haus No. 13 „zum weissen Hörn" genannt,gehörte 1632 und noch 1663 dem Jacob Schliepkoten,1738 der Wittwe Bernsau, 1789 dem Kaufmann Schom-bart, dann Franz Bayerle, in der neueren Zeit demRechtsanwalt Wilhelm Weiler.
Im Jahre 1699 ist Johann Heinrich Lesch Besitzer„vom grossen Stockfisch", wie das Eckhaus No. 15hiess. 1738 wohnte hier bei Zinngiesser Lesch der Zinn-giesser Maurenbrecher zur Miethe. Wittwe Mauren-brecher ist bereits 1743 Eigenthümerin. Ihr folgte alsSohn oder Enkel Kaufmann Peter Isaac Mauren -brecher, verheirathet mit Catharina Elisabeth Vogt,deren Sohn Kaufmann Peter Wilhelm Maurenbrecher,Ehegatte von Anna Maria Vogel, hier am 27. Januar 1814starb. Später kam das Haus an den Rechtsanwalt Wil-helm Weiler.
Vom Hause No. 2, das jetzt dem Kaufmann Ad al-bert Kamp zugehört, vermuthen wir, das es dasjenigeist, was 1707 die Erben Wilhelms an Heinrich Zanderverkaufen und „zum Mariabild" hiess. Hier wohnte1738 der Apotheker Brodbeck zur Miethe. Es gehörtezu Beginn dieses Jahrhunderts und noch 1837 dem PaulHunzinger aus Bonn.
Das Haus No. 4 war zu Beginn dieses Jahrh. Eigen-thum der Wittwe Johann David Schumbart. 1808etablirte hier H. J. Peusquens aus Düren eine Wein-Wirthschaft, die er „zur Stadt Düren" nannte. Spätergehörte es dem Metzgermeister Theodor Foell, jetztder Metzgers-Wittwe Carl Gross-Selbeck.
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