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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
wurde später mit dem ebengenannten Hause No. 1 inder Hand von Lorenz Völmeke vereinigt.
In No. 5 hiess es „zur weissen Feder" schon 1705.1708 gehörte es der Familie Schombart, 1738 der WittweRuhrort, 1742 verkaufen die Erben Ruhrort es an denKaufmann Anton Cantador, der auch noch 1805 dawohnte. 1817 führte die Firma Cantador & Ciolinahier ihr Seiden- und Galanteriewaaren - Geschäft. 1836befand sich hier die Stahl'sche Buch- und Kunst-handlung mit ihrer 5000 Bände zählenden Leihbibliothek.Bis zu unserer Zeit hatte hier Theodor Rommel seineHandlung.
Nebenan No. 7 hiess es „im klevischen Wappen".1705 übertrugen das klevische Wappen zwischen derFeder und dem Stern die Ehegatten Dr. juris Johannvon Elberfeld und Catharina Heilersieg ihremSchwiegervater resp. Vater Johann Bernard Heiler-sieg, der es übrigens bereits 1687 besass. 1805 warGeorg Adoph Stark Besitzer, er verkaufte es in ebendiesem Jahre an Kaufmann Hugo Praessar. Von 1817bis in die neueste Zeit verkaufte hier Kaufmann J. Phil.Müller Seefische, Colonialwaaren, Federvieh, oberländischeProducte. Es war dem Federvieh zu Liebe „die Gans"genannt worden.
„Im goldenen Stern" so hiess es in No. 9 bereits1662. In diesem Jahre war es.Eigenthum der WittweJohann Hofstadt, 1687 des Apothekers Johann Died-rich Hofstadt, 1738 heisst es noch Dr. Hofstadt'sHaus, 1747 verkauft es Frau Medicinalrath Hof Stadtgeborene Bonnardi an Johann Wienand Batschers.1789 kam „der goldene Stern" in den Besitz des Kauf-händlers Franz Feuerbach, unter dem das Haus 1800zur öffentlichen Versteigerung kam, bei der es der Wein-händler Reinhard Stelzer kaufte. 1815 wohnte hierPelzhändler Kühn, dann bis in die Neuzeit FriedrichEverling. 1834 verkaufen es die Erben P. Nicol. Dentz.
In No. 11 haben wir es mit einem klassischen Hausezu thun. Ueber 100 Jahre gehörte es der alten Düssel-dorfer Juristen-Familie Daniels an. 1663 bewohnte esder Stadtschreiber Daniels mit Frau, Mutter, Schwester,Bruder und der Frau Salablanca. Am 27. October 1745verkauften es die Eheleute Kurkölnischer Hofrath undVogt zu Neuss Johann Hermann Joseph Sybeniusund Maria Anna Eva Daniels an den Kaufmann undBanquier Johann Conrad Jacobi und seine FrauJohanna Maria Falmerin für 4750 Rthlr., so wie An-