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Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.
1783 im Juni hatten bei ihm die Gebrüder Pellier, königi.preussisehe privilegirte Augenärzte, Sprechstunde. „Sieheilen den Staar bei Leuten von allerley Alter durchExtraction . . . Ausserdem heilen sie den vollkommenenThränen-Fistel in kurzer Zeit, wie auch viele andereUnglücksfälle, die von den Blattern herrühren." — AlsWittwe Kegeljan 1784 ihre Auberge zum Prinzen vonOranien aufgab und sich zur Ruhe setzte, „so haben dieS. T. Herren, welche bei derselben immer gespeiset, sichauf dem Markte bei dem Aubergisten la Comblet zumBaierischen Hof hinbegeben, wo man alle erforderlichenBequemlichkeiten antrifft, um Herrschaften, Kaufleute undReisende gut zu bewirthen". Von Emigranten stiegen1792 am 14. November Prinz Xaver von Sachsen, am27. Nov. Graf und Gräfin von Artois K. H., am 28. Nov.Prinzessin von Nassau und der Fürstbischof von Lüttich,am 30. Nov. der Erzbischof von Rheims im BaierischenHof ab. —■ Späterhin errichtete Lacomblet hier ein Kaffee-haus mit Lesekabinet aller Zeitungen und Zeitschriften.Zu Beginn dieses Jahrh. betrieb einer der Söhne Lacom-blet's hier eine Porcellan- und Fayence-Handlung. — Einerder tüchtigsten Söhne der Familie Lacomblet's ist der18. März 1865 hier verstorbene Geheime Archivrath
am
und Bibliothekar Dr. Theodor Joseph Lacomblet, ge-boren hierselbst am 15. December 1789, der seine wissen-schaftliche Ausbildung ausschliesslich seiner VaterstadtDüsseldorf verdankt, wie er auch seine fruchtbare Thätig-keit Düsseldorf und dem bergischen Lande widmete.
Das Haus „zum weissen Pferd" lässt sich kaumanderswo als da suchen, wo jetzt die SonnenapothekeNo. 7 sich befindet. Hier predigte 1609 der Prediger vonNeviges Philipp Poppinghaus zum ersten Male. Eshiess 1659 „zur goldenen Glocke" und war Eigenthumvon Gisbert Monheim, Samuels Sohn. 1730 wurde die„Glocke" von den Erben Keyl an den HofapothekerStephan Schrott verkauft, während schon 1738 Hof-apotheker Stipelin hier reeeptirt. Sein Nachfolger Hof-apotheker Heimbach that sich bei der Carl'Theodor-Beleuchtung besonders hervor. •
In der „Beschreibung" heisst es:
Gleichwie die Chymie nicht allein mit Elementarischem,sondern auch wohl mehrmal mit Philosophischem Feuerumgehet, um die verborgenste Würkungen der Naturhervorzulocken: Also hätte Paracelsus selbst (wan er dasGlück gehabt hätte sich durch sein Aurum Potabile zurAnschauung der Freud-entzückenden Ankunft der Durch-leuchtigsten Herrschaften aufzubehalten) sich billig ver-