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1 (1889)
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134
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134 Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.

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Pörtzchen angegeben wird. Es gehört jetzt der evange-lischen Gemeinde.

„Zu den vier Winden" so hiess es im Hause Nr. 40schon 1709. Damals war der Scholtis Hörn Besitzer,1774 ist Johann Heinrich Müller Eigenthümer und 1805besass es ein gewisser Kruchen. Bis in die jüngste Zeitgehörte es dem Markus Geisenheimer.

Von dem grossen statiösen Hause Nr. 42 wissen wirleider wenig zu erzählen. Es kaufte Ende des vorigenJahrhunderts, wahrscheinlich 1798, Kaufmann Theodorvan Eis, der bisher in der Communicationsstrasse gewohnthatte. Dieser verkaufte es 1809 dem Samson Heine,seinem Miether versatzweise. Heine, der Vater desDichters, der 1813 Hauptcollecteur der GrossherzoglichBergischen Classen - Lotterie wurde, war geschäftlichzurückgegangen, er hatte eines Tages mit Hinterlassungleerer Schachteln das Weite gesucht und nun kam dasHaus an den Wirth Bender aus dem Heidelbergerfass.Jetzt befindet es sich in den Händen der LeinwandhändlerGebrüder Figge.

Nr. 44 hiess und heisst noch „im goldenen Kessel':1738 besass das Haus der Kaufhändler Sauthers, 1774hielt Wittib Backhoven hier „eine Lehrschule, woselbstdie Kinder nebst dem Lesen, Reden und Schreiben derrein Französischen und gut Teutschen Sprache allerhanddem jungen Frauenzimmer dienliche Handarbeit erlernen,annebens die Lehrlinge zur Gottesfurcht eyfrig angehaltenund denenselben die Kenntniss des wahren Christenthumsbeygebracht werden;' 1800 besass das Haus SchlosserOdendahl, später Heinrich Hoff.

In dem Hause Nr. 46 etablirte 1799 J. W. vanZütphen die gnädigst privilegirte Apotheke „zumElephant", die nach zweimaligem Besitzwechsel an denDoctor phil. Eduard Bausch kam, der sie nach derCommunicationsstrasse in den „König von Preussen"verlegte. 1738 gehörte das Haus dem Geheimrath Holz-weiler, noch früher 1699 dem Hauptmann Daniels.

Da wo jetzt das Haus Nr. 48 steht, scheinen früherhinzwei Häuser gestanden zu haben, denn 1699 verkaufendie Eheleute Doctor juris Friedrich Ernst GeorgMontanus und Margaretha von Eyll an die WittweBocholtz zwei Häuser zwischen dem Specht und Haupt-mann Daniels für 1200 Rthlr. 1817 befand sich hier dieWeinstube von Franz Figener.

Das Haus Nr. 50 hiess schon 1699 und heisst noch„im Specht;' 1758, als die Hannoveraner unsere Stadtbeschossen, wurde das Haus, welches damals der Familie

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