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Bibliothekarische Aufgaben zur Handschriftenerschliessung
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Bibliothekarische Aufgaben zur Handschriftenerschließung

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nicht die liebevollere Bekanntgabe einzelner Wertstücke imkunstgeschichtlichen oder rein wissenschaftlichen Sinn über-flüssig. Frankreich zeigt nach Abschluß seiner Gesaratkatalogi-sierung in einer kostbar ausgestatteten Zeitschrift wie denTremors des bibliotheques de France 100 , wie eine solche Auswer-tung möglich ist, zeigt mit dem Plan der Richesses des bibliothe-ques provinciales de France 101 , nach welcher Seite eine solcheInventarisierungsarbeit zu ergänzen ist; das italienische Gegen-stück, die Tesori delle biblioteche d'Italia, von denen der ersteBand erschienen ist 102 , kann als stolzes Bekenntnis zu dieserVerlebendigung des überlieferten Handschriftengutes gewertetwerden. Angesichts solcher Publikationen kann der Hüter hand-schriftlicher Schätze, der sich zunächst den nötigsten Aufgabenwidmet, nicht befürchten, daß ihm nach Vollendung dieser Auf-gaben nicht noch weit verlockendere Ziele winken würden,denen nachzueilen ihm um so eher erlaubt sein wird, je eher erdie dringendsten Erschließungsarbeiten zur Zufriedenheit allerWissenschaften durchgeführt hat.

100 Publies sous la dir. de R. Cantinelli et Em. Darier, T. lff., Paris 1925 ff.

101 Paris 1932ff. Vgl. H. Lemaitre, Les richesses des bibliotheques municipalesde France, in: Zentralblatt f. Bibliothekswesen 50,1933, S. 96ff. Vgl. auch oben S. 34.

loa Emilia e Romagna, a cura del Prof. Domen. Fava. Milano: Hoepli 1932(XVII, 694 S., 43 Taf., 378 Abb.) fol. Vgl. Zentralblatt f. Bibliothekswesen49, 1932, S. 600ff.

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