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Leder schnitteinbände sind an und für sich schon von der größtenSeltenheit, ein so frühes Stück von solcher Schönheit und Größe istbisher unseres Wissens überhaupt noch nicht im Handel vorgekommen.Bollert (a. a. O.) beschreibt nur 21 Bände des 14.Jahrhunderts, von denen sich 19 inöffentlichen und 2 in fürstlichen Bibliotheken befinden.
Unser Einband, der wie der in der Berliner Staatsbibliothek aus Lambach in Ober-österreich stammt, ist im allgemeinen sehr gut erhalten, die Deckel sind etwas wurm-stichig, Buckel und Schließen fehlen, der Rücken ist an beiden Seiten etwas gesprungen.
Aus: Bibliothek Erik-Ernst Schwabach. Auktion 96 (ißßo) von Paul GraupeBerlin, S. Sß.
902. Theubiet, A. Fleurs de Cyclames. Illustrations de Ch. Coppier.Paris, Imprime pour A. Girard, 1899. Gr.-8°. M. färb. Radier, v. Ch.Coppieru. handkolor. Bordüren. Prachtvoller blauer Maroquinbd., Deckel breiteBordüre von Goldfileten u. roter Maroquinauflage, Rücken reich ver-gold. m. roter Maroquinauflage, Spiegel rot Maroquin m. reichster floraler,Fileten- u. Pointille-Bordüre, Vorsatz weinrote Seide, unbeschn., aufdem Rauhen vergold. (Mercier, Sr. de Cu^in). Or.-Umschl. eingebdn. Inblauer vergold. Hmaroquin-Schutzhülle u. gefüttertem Schuber.
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II
VERZEICHNIS DER
BEI EINBANDBESCHREIB UNGEN
GEBRÄUCHLICHEN ABKÜRZ UNGEN
d. = deutsch, e. = englisch,/. == französisch, /. = italienisch,k. = Richtlinien der Kommission für Bucheinband-Katalo-gisierung, ». = niederländisch, sp. = spanisch
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Blindpressung
blindgepreßt
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248
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