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Hauptsache eine Frage für Geschäftsbücher, Bibliothekskataloge u. ä.,und hat da verschiedene Lösungen gefunden, in primitiverer Weisein der Form von Ordnern, Schnellheftern, Klemm-Mappen usw. DerVerleger bleibt aber dabei nicht stehen, sondern liefert Zeitschriften,deren einzelne Blätter auseinanderzunehmen und nach einem beson-deren Schema zu ordnen sind, und zwar kumulierend, d. h. mit jedemneuen Heft sind neue Blätter in bestimmter Ordnung einzulegen. Auchauf stärkerem Papier werden solche Zeitschriften, die sich schon imTitel „Kartei" nennen, geüefert, um aufgelöst und geordnet eine Kar-tei zu ergeben, statt zu einem Buch gebunden zu werden. Der Buch-binder hat dabei bestenfalls, wenn er nicht auch für die Ordner zu sor-gen hat, noch den Kasten für die Kartei anstatt des Einbandes herzu-stellen, eine buchbinderische Aufgabe, die außerhalb der Einband-kunde liegt. Die Gefahr, daß solche „Bücher" überhandnehmen, istnicht groß und auch neue Buchformen wie die Mikrophotographienauf Filmstreifen sind noch keine ernstliche Gefahr. Buchbinderhand-werk und Einbandindustrie werden noch lange dem Buch in seiner1500jährigen Form zu dienen haben.
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