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Sich in der umfangreichen, schon bestehenden Literatur über denBucheinband zurechtzufinden, ist nicht mehr ganz leicht, zumales an einem wertenden Führer durch die Masse des auf diesemGebiet Gedruckten noch fehlt. Die Auswahl der von einzelnenAutoren für wichtig gehaltenen Literatur, die in Gesamtdarstel-lungen angeführt wird, bringt oft schneller zum Ziel, als eine Durch-sicht der durch die Masse ihrer Titel verwirrenden, einzigen bisherbestehenden „Bibliographie der Buchbinderei-Literatur", die Wolf-gang Mejer im Jahre 1925 abgeschlossen vorgelegt hat. Als Biblio-graphie der Einbandkunde muß dieses Werk am Anfang einer kurzenDarstellung der einbandkundlichen Literatur stehen. Die annähernd2700 Titel dieses Verzeichnisses geben schon durch ihre Zahl einenBegriff von dem Umfang des Gebietes, das wir Einbandkundenennen; denn hinsichtlich des behandelten Gebietes decken sich dieGrenzen des Mejerschen Buches mit dem vorliegenden fast aufsHaar. Die Wirkung dieser Zahl wird nur geringfügig abgeschwächt,wenn man bedenkt, daß aus den letzten Jahren sehr viele Zeit-schriftenaufsätze Aufnahme in die Bibliographie gefunden haben;da nur für die deutschen Veröffentlichungen eine gewisse Voll-ständigkeit erstrebt ist, würde sich die Zahl leicht erhöhen lassen.Für alle in Einbanddingen auftauchenden Fragen kann die wichtige,bis 1925 erschienene Literatur bei Mejer nachgewiesen werden;für die mangelhafte Systematik — 10 Abschnitte mit z. T. 400 undmehr Titeln in alphabetischer Anordnung genügen nicht in allenFällen — tritt ein Schlagwortverzeichnis ein.
Eine ähnlich vollständige Bibliographie, deren größter Fehler esgeworden ist, daß sie noch keine Fortsetzung gefunden hat, ist inkeinem andern Land erschienen. Wie auf anderen Gebieten derBibliographie ist es auch hier so, daß die deutschen Arbeiten dieinternationalsten sind. Ein Name aber muß hier genannt werden,
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