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Strasse betritt, welche die Bahnlinie durchschneidet, so gelangtman, sich links wendend, an der Heyl'schen Glasfabrik (Eintrittzur Besichtigung unter keinen Umstanden gestattet) und durch dasArbeiterviertel hindurch zur Stadt Gerresheim, nach rechts zuden Höhen und Wäldern. — Gerresheim war schon im 9. Jahrb..ein Kloster; romanische Stiftskirche (13. Jahrb..); man kann zu Pussan der Irrenanstalt vorbei über Grafenberg nach Düsseldorf zurück-kehren — Zieht man den Wald und etwa das sehr beliebte HausRatelbeck vor, so folgt man der Strasse vom Bahnhof, bis sichdieselbe am Fusse der Höhe spaltet (rechts nach Unterbach u. s. w.,von dort nach Eller); die Abzweigung links führt alsbald zu einerengen tiefeinschneidendenWaldschlucht (rechts); diese hinansteigendgelangt man auf ein beackertes Plateau (umfassender Blick in dieRheinebene l, hier geht schräg links ein schmaler, im Sommer manch-mal kaum zu bemerkender Pusspfad ab und führt etwa der Mitte desWaldrandes und dem Waldwege zu, der dann (nicht zu verfehlen)weiter zu der Wirthschaft „Haus Batelbeck" führt; im Gartenherrlicher Blick besonders nach Südosten und Süden (Kölner Dom);ein steiler Waldabstieg führt schnell und sicher nach Erkrathhinunter. (Eisenbahnstation.)
Erkrath (berg.-märk. Bahnhof). Am Hause „Brück'' (Restau-ration) vorbei kommt man zum Neanderthal (Gesteins) vgl.Hochdahl.
*Hochdahl (Eisenbahnfahrt vom berg.-märk. Bahnhof; vonErkrath aus starke Steigung, der Zug wird mit Drahtseil hinauf-gezogen). — Nicht weit von der Station Hochdahl führt ein er-freulicher Weg an waldigen Gartenanlagen vorbei in das Dussel-tbal hinab. Bei der Wirthschaft (theuer) — hoch über derselbenam Bergrande der Bahnhof Neanderthal (von dort event. Rück-fahrt zum Nordbahnhof) — kommt man, nach links gehend, in dasGesteins, eine Art Düsseldorfer „Schweiz" und „Norwegen", nachdem Prediger und Dichter J. Neander „Neanderthal" genannt;durch die Ausbeutung der Steinbrüche (Marmor dorther in Düsseldorf,z. B. die Säulen im Vestibül des neuen Postgebäudes) hat dasThal viel von seiner Schönheit verloren (die Neanderhöhle ist nocherhalten); es ist Fundort des vielbesprochenen „NeanderthalerMenschen", über den die Ansichten gar weit auseinandergehen;die Ueberreste befinden sieb jetzt im Bonner Provinzial-Museum.Die Strasse durch das Neanderthal führt am Hause Brück(Restauration) vorüber nach Erkrath (Station). — Düsselaufwärts(der Eingang in das eigentliche Düsselthal ist nicht ganz leichtzu finden, also fragen!) kommt man auf prächtigem Waldlauben-weg zunächst zur Wirthschaft Eigen (beliebt und gut, demDüsseldorfer Wanderklub verdankt sie ihr Entstehen), — weiteraufwärts zur Winkelsmühle (hier sind ausgedehnte Ein-richtungen für Forellenzucht, Besitzer G. Overbeck, gute Restau-ration, auch Porellen); von der Winkelsmühle aus steigt man aufleicht zu erfragendem Wege zur Station Haan hinauf; von hierkehrt man mit der Eisenbahn über Hochdahl, Erkrath, Gerresheimnach Düsseldorf zurück.