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Düsseldorf und seine Umgebung
Entstehung
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*Grafenberg. Er hiess ehemals Godesberg, und dieserName besteht für einzelne Punkte des Höhenzuges noch heute, mansieht darin gerne eine Erinnerung aus altheidnischer Zeit (Wodan).Ein Blick auf eine Karte der Umgebung zeigt, dass der Grafen-berg nahe der Nordwestecke eines breiten Höhenvorsprungs liegt;daraus erklärt sich der Reichthum an sehr mannigfaltigen Aus-sichtspunkten hauptsächlich nach Nordwesten, Westen und Südenhin und die Beliebtheit dieses Ausfluges.

Wege zum Grafenberg: a) Eisenbahnfahrt (berg.-märk. Bahnhof); von der Station ist Grafenberg noch etwa eineViertelstunde entfernt

b) Omnibusfahrt für Fremde kaum zu empfehlen.

c) Pferdebahn bis zur Grafenberger Chaussee, welchean einer langen Reihe von Villen, dann, nachdem sie den Fabriken-Gürtel durchschnitten, stets herrlich beschattet, zwischen Wiesenhindurchführt, sich in Grafenberg spaltet und links nach Rath, rechtsnach Gerresheim weiterführt. Nahe dem Gabelungspunkte liegen,durch einen Promenadenweg erreichbar, rechts und links und amWaldrande selbst die beliebten und vielbesuchten Garten-Wirt-schaften.

d) Pferdebahn bis zum Zoologischen Garten; andiesem vorbei über die Düsselthalerstr. zur ehemaligen AbteiDüsselthal (s. S. 40) und dann weiter durch eine schattige Pappel-allee der Dussel entlang bis auf die Strasse, welche links nachRath, rechts nach Grafenberg führt; diese Strasse erreicht manin der Nähe des Sanatoriums Waldes heim und der Fahnenburg.

Von den Wirthschaften aus erreicht man. falls man nichtschon unter den Bäumen den Kaffe eingenommen, schnell dietiefschattigen Wege, welche unten zur sogenannten Wolfs-schlucht — hier ehemals eine Scheibenbahn —, rechts hinaufzur freigelegenen Provinzial-Irrenanstalt, mehr links zueiner schönen Kastanienallee und durch diese zum Haus Roland(Eigenthum des Herrn von Diergardt) — an der Allee die sehrempfehlenswerte Gartenwirthschaft mit Spielplatz von Hilden —,allenfalls auch, wenn man den Weg findet, durch den Aap erWald nach Rath führt. Will man nicht nach Grafenberg zurück,so erreicht man auf leichtzufindendem breitem Wege die Fahnen-burg und kann von ihr aus über Düsselthal nach Düsseldorfzurückkehren; bei einbrechender Dunkelheit wird aber das Durch-gangsthor zu Düsselthal geschlossen (also Vorsicht!).

Bilk. Eine Wanderung durch Bilk, und zwar Unterbilk undOberbilk ist freilich kein besonders erfreulicher Spaziergang,aber sie giebt einen rechten Einblick in das industrielle Lebendes südöstlichen Düsseldorf.

Durch die Neusserstr. oder die Cavalleriestr. erreicht man dieKirche von Unterbilk, von hier durch die Martinstr. diealte Bilker Kirche und Sternwarte, dann durch die Bachstr.,die Bilkerallee, durch die Oberbilkerallee Oberbilk, durch dieKirchstr. die neue St. Josephskirche, von hier die Cölnerstr.