«
6)
»>as die Ursache dieser Ausartung ist. l) Auf Amboi-„a sind die Melonen elend und wässericht. ^) In Riode Janeiro schmecken sie mehlicht und fade. ?)
Ich weiß freylich, daß in einem sehr heissen Cli-M^ in Snrinam, unsers Melonen ausserordentlichgroß, wohlschmeckend und vortrefflich sind. Aber derHoden ist auch sehr feuchte, und man pflegt bey tro-ckener Witterung die Melonen allemal zu wässern.Auf den amerikanischen Inseln, wo die Seeluft sowgemein feucht ist, kann Man, nach Lübats Be-licht/ ^) unter 50 Melonen so sehr nach einer schlech-ten suchen, als in Europa nach einer guten: erfandsie von sehr feinem Geschmack, von lieblichem Geruch,und dem Magen bekamen sie ungemein wohl. Ol-dendorp bezeugt ^) daß auf den dänischen Antillendie Melonen sehr süß uud wohlschmeckend sind. InLouifiana übertreffen die Melonen alle europäischenArten.' ^) Die von Valencia werden allen Spani-schen vorgezogen.'') Höst meinte, die Zuckerme-lonen in Cadiz übertrafen die marokkanischen, die er
doch
z)^e /a 5<«7/e 1. e. n. 2gt.
Ü) ^a/e»5M ouä en nieuvV Ooll: Inä. D. lll. ^. l.
l>- 254'^) 5/l!tp^e/wo^tö relgtlon 6e5 V0^2^«5 äün« l'nemi«
lp!)ers meriä. 1'. N. p. 254.3) Vu^g^ez gux lzlez äe 1^ ^msrl^ue l". l. V«
372.
9) A. B. Th. I. S. 156.
10) le^e^ nütural gnä clvll nitts'ry ok tlie frsncliäominion« in KortK- nnä 3outK«^mer. 1'. l.
n) Plüer a. B. S. 554.
>
/