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Aus dem Safte des Zuckerrohrs bereitet manendlich eine Art wesentlichen Salzes, das eine reinereSüßigkeit enthalt, und dabey trockener und besser zu^brauchen ist, als der Honig. Aus diesem Grundehat dieser Zucker unter cultivirten Nationen mehrBeyfall erhalten, und durch ihn ist der Gebrauch desHonigs mebr und mehr verdrangt worden.
Der allerälttste Zucker, dessen unter dem Nah,wen <?ee^«^ Erwähnung geschieht, wird benmDioscoridcs^') beschrieben, und zwar behauptetdieser Schriftsteller, er sey dem dicken Honige ähnlich,werde aus gewissen Röhren in Indien bereitet, undsey zwischen den Zähnen brüchig, wie Salz. Mat-thwlus bemerkt bey dieser Stelle, daß dieser Zuckerdes Dioscorides von dem unsrigen verschieden sey:Jener sey ein Saft, der aus gewissen Röhren auströ-pfele und an der Sonne zur Dlcke eines Gummiseintrockne. 4 -) *) — Ungeachtet die Alten das Zu-ckerrohr in Indien leicht auffinden konnten, auch dieKunst, aus demselben den Zucker zu bereiten, sehr altseyn muß, so wurde doch viele Jahrhunderte lang so
wenig
42) Üb. II. c. 75.
43) p- m. 219.
*) Die Mischen, besonders Galen, nannten diesen Zu,cker «l>, 'l^x>?. ikbn Sina, der schon unsern Zulcker kannte, wandte, als unwissender Abschreiber desGalens, auf seinen ^x^^s ^..^^ (gereinigten
Zucker) das an, was Galen von eincr ganz andernGattung behauptet hatte. Die Araber sprechen über,Haupt von lhrem Zucker so verwirrt, daß man nichtwissen kann, was ste mit ihrer Zuckerstaude ._^ohaben sagen wollen. Spv. "