'4
-^-^
Jene suchen sich eine Art von Rausch dadurch zuzuzie,hen, und diese sich zur Arbeit zu stärke». ' 5) Diesogenannten Ragipours in den ehemaligen Staaten desMoguls bedienen sich des Opiums, um sich im Kriegeals Helden zu zeigen, und alle Gefahren verachten zukönnen: sie werden auch dadurch so tollkühn, daß siewie rasende Tluere in die Schlachten hineingehen.' ^) f)Um Erzerum in Armenien können sich die Türken daswahre Opium wegen seines hohen Preises nicht ver-schaffen, sie begnügen sich also damit, daß sie die grü-nen Moh. köpfe essen, olmgeacktet diese einen sehrschärft« und brennenden Geschmack haben. ^ ?) Dieswürde iu Indien gewlß nicht angehen, wo die Mohn-köpfe so außerordentlich kräftig sind, daß, da einmal
ein
35) 6"/e I. c. p. 187-
Z6) öe,-,»^ Vo^g^e« cant. lg äelcript. 6e8 6t2t8 äutzrgnä I^lo^ol. 'I'. I. p. Z^..
s) In Batavia wird die Einbildungskraft der muhanu, medanischen Malayen durch das Opium, bis zumhöchsten Grade der Wuch, Naserey und Mordlusterhöbet, so daß ne in diesem Zustande mit ihremKrlße oder Dolche alle niederstoßen, denen «e begeglnen; weshalb denn auch die Obrigkeit verordnet hat,daß ein jeder das Recht hat, diese Rasende niederMschießen oder sonst auf irgend eine Art je eher je li«der umzubringen, ehe sie noch vielen Schaden cmrichlten, da selbst d«e Wunden, welche sie beyvringen ofttödtlich oder doch sehr gefährlich sind, wegen des Oif,tes. womit ihre Kriße zuweilen beschmieret sind.Man nennt solche Wuth in Batavia einen Mockrennen. F.
Z?) Nation ä'un vo/ll^e äul.ev2nt riar Io»^»e/i>^.l. Hl. z». 127.