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1 (1792)
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wenig nährende und unangenehme Dinge, die dieMenschen in der Hungersnoch genossen haben. Fich-tenrinde ist der gewöhnliche Nothbehelf, dessen mansich in Norden zum Brodbackcn, mit etwas Mehl undSpreu bedient.') In West-Nordland und in Dal-land muß das gemeine Volt ebenfalls bey eintretendemMswachs seine Zuflucht hiezu nehmen. Im Frühlinge177?. hatte ich Gelegenheit genug, solches Brodt zuftben und zu schmecken, da die Einwohner von Dallandhaufenweise nach Stockholm kamen, um Arbeit zußlchen: ich fand dies Brodt so hart, und sonachFich-tenrmde schmeckend, daß ich nicht ohne Abscheu hin-ein beißen tonnte. Die Leute wurden auch vielfältigkrank und starben darauf. In Norwegen müssengemeine Leute bey fehl geschlagnem Getraidebau undFischfang ebenfalls mit dieser elenden Kost ihr Lebenzu erhalten suchen. ?) Auch getrocknete Häute sindbisweilen in Hungersnöthen genossen worden. Alsder Tyrann Dionysi'us Rhegium belagerte, wurdendie Einwohner ebenfalls gezwungen, alte Häute zukochen, um damit ihr Leben zu erhallen. ^) In ei-ner Hungersnoth, die nach einem erlittenen Schiff-bruche erfolgte, hatte ein Mandarin aus Siam keinanderes Mittel, sein Leben zu erhalten, als daß erfeine Schuhe zerschnitt, kochte und aufaß. ?) Aufeinem französischen Fabrzeuge wurde die Mannschaftbey einer sehr langwierigen Seereise ebenfalls genö-

lhiget,

2) tNk2nn4i^l8 K?fg til ^lcle I<l,pmgrK. p. 73.

3) Fabricms Reise nach Norwegen. Vorrede, S. 23.

4) vloook. 8ici1. öiblimli Mlr. I..XIV. c. 112.

5) lieconä vo/gxe öu l. 7«c/^<i ä ZKm. p. 311.