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1 (1792)
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Fleisch, keinen Essig, Senf, starke Gewürze n. d. g.an welchen em Erwachsener Bchagen findet.

Es giebt nichts in der Natur, daß für alle Men-schen unter allen Umstanden wohlschmeckend wäre: da-her scheint es schwer zu bestimmen zu seyn, was eigent-lich Leckereyen genannt werden müssen.

Indessen kann man sagen, daß überhaupt fürden Geschmack das Bittere, das Herde, das Zusam-menziehende, das Scharfe, das Ranzige^ das H^eißeund Brennende, das Faulichte und das Fade und Un-schmackhafte nicht angenehm ist. Dagegen kann manbehaupten, daß die meisten Menschen darin überein,kommen, das Süße, das Säuerliche, das Satzige,das Fette und das Gewürzhafte wohlschmeckend znfinden. Vorzüglich aber pflegen solche Speisen fürleckerhaft gehalten zu werden, worin einige von diesenGeschmacksarten gemischt sind, so daß das für sich Un-angenehme durch die Mischung mit dem Wohlschme-ckenden desto pikanter wird.

Unter Leckereyen verstehe ich jeden Stoff, der,von einem gesunden Menschen genossen, die Nerven-wärzchen seiner Zunge und seines Gaumens auf eineangenekme Art reizt, und wobey die Annehmlichkeitdadurch sehr vermehrt wird, wenn zugleich ein Wohl-geruch dabey statt findet.

Ich fordere mit Fleiß, daß der Mensch gesundsey, der diese Spessen genießt, da kein Kranker einenreinen und zuoerläßigen Geschmack hat, und also nichtrichtig urtheilen kann. Unter der Krankheit begreifeich auch einen quälenden Hunger und Durst, und for-dre also, daß niemand daran leiden muß, der übereinen Leckerbissen urtheilen will. Es sind verschiedne

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