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Kopfes ist ein länglicher Defekt der Schädeldecken,welche dem dritten Ventrikel und dem Mittelhirn ent-spricht. Die geplatzten Membranen haben sich nachden Seiten und aussen umgerollt, so dass ein Wallringsum entstanden ist. Hierbei hat sich die Epidermiszum Teil von den übrigen Membranen gelöst und hängtan dem Wall in zarten flottierenden Fetzen. Das Am-nion konnte weder auf den Schädel drücken, noch wares mit ihm verwachsen. Auch fehlte die abnormestarke Kopfkrümmung und eine Commissur, die denDefekt in zwei Hälften teilte, lässt die Erklärung nichtzu, dass eine Verhinderung des Schlusses des Medullar-rohrs das ätiologische Moment sei. In einem dieserFälle ist die Schädelbasis im Bereiche des Defektesconvex gewölbt und somit bewiesen, dass in diesemFalle der Grund, den Perls gegen den foetalen Hy-drops in's Feld führt, nicht Stand hält. Nach Perlsmüsste nämlich, falls die Entstehung der Hemicephalieauf foetalen Hydrops beruhe, die Schädelbasis wie beiden Hydrocephalen concav gebildet sein, während dieSchädelbasis der Hemicephalen thatsächlich convex ge-bildet sei. Indessen hat Virchow gezeigt, dass dieSchädelbasis, wenn sie nach Berstung der Hirnblasenicht mehr zum Wachstum in die Breite genötigt wird,der Druck, der auf der ersteren lastete, plötzlich auf-hört, eine ganz andere Form erlangen muss. Diesecharakterisiert sich dadurch, dass die Schädelbasis ab-norm klein bleibt, dass ihr mittlerer Teil convex nachoben sich ausbuchtet und so ein Knickungswinkel zwi-schen Keilbein und Hinterhauptsbein entsteht.
Es scheint also keine der neueren Theorien überdie Entstehung der Hemicephalie die bestimmt wahr-scheinliche zu sein, und Haller, Morgagni undnach ihnen vor allem F o e r s t e r das Richtige getroffen