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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
s. E. 3 vineas . . . Hec igitur fecit, ut quia monachus fieri cupiebat etannonam et omnia sibi necessaria monachisque congrua haberet . . .Deinde eodem modo statuit . . . vineam . . . curtilemque locum non proannona sed pro caritate fratribus istis exhibenda" (Fol. 87, Nr. 456 u. 457).
Bei dem Ministerialen von St. Emmeram, Ebbo von Eiterhofen, istes zweifelhaft, ob er gerade in St. Emmeram das Mönchsgewand, indem er starb, erhielt (Adalbert 1149—1177, Quellen S. 84); endlichfolgt um 1190 ein einwandfreies Zeugnis: die Söhne eines Ministerialendes Domes übergeben zwei jüngere Söhne dem Kloster, in dem sieewig verbleiben sollen, zur Erziehung. (Nach den Zeugen um 1190.Pez 183.)
Und von da ab haben wir auch einige Mönchsnamen. Um 1180:Chünrad de Antorf (Pol. 189, Nr. 879); 1224: Dietericus Groilus, Her-chinger Clafshinche, Friderich ab der Haeide, Ulrich de Hohemburch(München, ßeichsarchiv); 1237: Ulrich Poekhel; 1252: Rüdolfus Eotarius;1260: Heinricus Rotaer; 1271; F. dictus Egrer, Chunradus Rex; 1279(wohl der ganze Konvent, 20 Mönche): Fridericus humiliatus abbas inMethen, Churadus Lanshut, Ulricus Amertaler, Chunradus Alta, Her-mannus Garzgebes.
Von allen diesen kann ich keinen einzigen als edelfrei nachweisen;Regensburger Bürgergeschlechtern gehörten die Roter, Egrer, Rex undGeizgebel an, die Klaffschink waren Ministerialen von St. Emmeram(Codex probationum zu Ratisbona monastica S. 435).
Der freiständische Charakter ist nicht nachzuweisen, immerhin istes auffallend, dass nur eine einzige der Ministerialenfamilien des Klosters(Hasenacker, Bentlingen, Tann, Isingen, Tunzlingen, Puche, Eiterhofen,Kargel, Hartingen, Deckenbach, Gingenhofen, Egelsprunn, Skire, Prim-berg, Heichinbach, Swebelwies, Orlinheim, Laza, Salerdorf, Hachelstat,Bischolfesreute u. s. w.) im Konvente vertreten ist.
In dieser Ministerialität gab es einen pincerna, wie einen dapifer.Der erste Dienstmann taucht unter Abt Richolf (f 1028) auf (Nr. 182),unter Abt Reginhard (1104—1124) war die Macht der Ministerialen schonso stark, dass ein Kampf begann, der auch in den Traditionsbüchern bisAbt Beringer II. (1177—1201) verfolgt werden kann (Nr. 566 ff. 583. 591.611. 759. 823. 830. 862).
Nach Ratisbona monastica 1. Teil oder Mausoleum von CoelestinoAbbten 4. Aufl. mit einem libro probationum, Regensburg 1752, S. 306,war Abt Friedrich (1263—1271) geboren von Teurn. Quelle? Die Tauernwaren ein edles Geschlecht. 1330 zählte der Konvent 41 Personen undwurde auf 32 herabgesetzt. Codex probationum S. 262.