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[Hauptbd.] (1910)
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345
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Exkurs VI. Westfälische Edelgeschlechter (alphabetisch). 345

diesem Geschlechte hervorgegangene Bischof Bernhard von Pader-born bis 1223, Erben waren die Dedem.

Iburg, Arnoldus de 1151 Erh. 2, Nr. 280. Später finden sich Dienst-mannen mit anderen Vornamen.

Immenhausen, Givehardus de, 1154. Erh. 2, Nr. 298. Die noch blühen-den von Imbsen haben andere Vornamen.

Isenberg, Isenburg. Nebenlinie der Grafen von Altena-Mark aus demHause Berg, die in die Grafen von Limburg übergegangen ist.

Itter (Kr. Frankenberg i. H.). Das Ende dieses wohl noch sächsischenGeschlechtes habe ich nicht feststellen können, daher habe ich esbeiseite gelassen.

Limburg, Grafen von, aus dem Hause der Grafen von Berg (ZweigIsenberg), die Linie Hohenlimburg ausgestorben 1449, die LinieStyrum noch heute blühend.

Linen, Svether de, 1186. 0. ÜB. 1, Nr. 386. Von Lienen (Kreis Waren-dorf) nennt sich eine andere Familie, nicht edelfrei, dort nicht dieVornamen Svether u. Dietrich.

Line, ter, Theodericus 1182. 0. ÜB. 1, Nr. 365.

Lippe, s. auch Falkenberg, noch heute blühend.

Löringhofen (Ludrinchovin), R. 1237. W. ÜB. 3, Nr. 337. Arnoldus1254. W. ÜB. 7, Nr. 848. Bei Fahne bis 1410 niederer Adel, andereVornamen.

Lohn (Südlohn), ausgestorben 1316.

Loten, Heinricus de, 1182. 0. ÜB. 1, Nr. 365.

Malberg, Elveric de, 1150. 0. ÜB. 1, Nr. 282.

Mark, s. Altena, daraus die älteren Herzoge von Aremberg, ausge-storben 1538.

Metelen, zuletzt edel: 1187 Bernardus. 0. ÜB. 1, Nr. 388. Späterandere Vornamen, kaum verwandt.

Münster, 1173 Ernestus de, in Urkunde Kaiser Friedrich I. W. ÜB. 8,Nr. 131 (1303) unter den Edeln. Die jetzigen Grafen Münsterhaben aber nicht diesen Vornamen. Da mir die Sache zweifel-haft erscheint, habe ich das Geschlecht fortgelassen.

Munzun, zuletzt 1214. W. ÜB. 7, Nr. 100. Seibertz lässt sie erst um1250 erlöschen.

Nienkerken, 1153 Adolfus de. Erh. 2, Nr. 291.

Odeslo, zuletzt edel 1255, W. ÜB. 3, Nr. 575, dann niederer Adel mitgleichen Vornamen. Vgl. auch 0. ÜB.

Opolt, s. Waldeck.

Oesede, nach dem Siegelwerk zuletzt 1325.

Osterwick, 1197 Timmo de. Erh. 2, Nr. 564.