344 -A-. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
Glane, Frethericus, Arnoldus 1186. 0. ÜB. 1, Nr. 385. Daneben 1182schon Osnabr. Ministerialen, ob verwandt?, diese ausgestorben 1856(nach Sp.).
Goie, Waltherus de, 1183. Erh. 2, Nr. 432. Erst viel später dann nie-derer Adel, ausgest. 1710.
Grafschaft, seit rund 1400 entfreit, ausgestorben im weibl. Gliede1602, im Mannesstamme 1572.
Gravenhorst, zuletzt 1227. W. ÜB. 3, Nr. 248. 1230 O. ÜB. 2, Nr. 255.
Groven, Craph et Isseith de, 1173, Erh. 2, Nr. 362.
Hachne (Hagnen), 1217 W. ÜB. 3, Nr. 117. Seibertz Nr. 107. Nochlänger ein Rittergeschi. Siegel 1348, nach Fahne, aber kaum ver-wandt.
Haggenberg, 1237 Roricus advocatus in W. ÜB. 7, Nr. 464.
Hastorpe (Hastrup), Kr. Bersenbriick; 1276/7 ausgestorben, dann weiterniederer Adel, ob verwandt?
Hegeninghusen, Seibertz 1174.
Heiden, zuletzt edel 1180 (Vögte v. Asbeck), Erh. 2, Nr. 409. Nochheute blühend.
Herrike 1173, Seibertz Nr. 63.
Ho de, Hude s. Blankena.
Holte, 1. Geschlecht im Osnabrückischen. Wigboldische Linie endet1282, Adolfsche Linie nach 1300 entfreit, ausgestorben um 1450.S. Spiess. u. Ledebur. 2. Zweig der Altena-Limburg, ausgest. baldnach 1225.
Holthausen (auch Birkule genannt), zuerst 1194. Erh. 2, Nr. 536. Herrn.1269. W. ÜB. 3, Nr. 826. - Die Birkule öfter edelfrei belegt, Zu-letzt 1260. W. ÜB. 4, Nr. 833 u. Herimannus, 1270. W. ÜB. 4,Nr. 1225. Im übrigen sind in der Familie oder den Familien vieleandere Glieder, alle Holthausen sind um 1520 erloschen.
Hone, "Wezelinus de (vielleicht nur gemeinfrei), 1154. Erh. 2, Nr. 296.
Horde, s. Störmede.
Horstmar, s. oben Ahaus.
Huckelheim, Cäsarius de, 1198. O. ÜB. 1, Nr. 434.
Huleveld (Hollfeld), zuletzt edel 1285. O. ÜB. 4, Nr. 158, noch 1297nach Sieg, edel, wohl anfangs des 14. Jahrhunderts ausgestorben.
Hunebruke, Wilhelmus de, 1242. W. ÜB. 7, Nr. 534; 1258 KnippingReg. 2, Nr. 2007; 1290 ein Mönch in Werden, W. ÜB. 3, Nr. 1420.
Hustede (Wüstung bei Geseke), edel 1217, W. ÜB. 7, Nr. 140, danneinzelne im niederen Adel bis 1277, ob verwandt, andere Vor-namen.
Ibbenbüren, zuletzt edel 1189. O. ÜB. 1, Nr. 403, doch lebt der aus