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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
Ob die Hunoltstein damals noch zu den Freiherren gerechnet werdenkönnen, erscheint mir fraglich.
Es kommen dann folgende Töchter aus dienstmännischen Ge-schlechtern, die nicht dem Reiche gehörten, hinzu, die ich chrono-logisch ordne:
61. Kirchberg-Velturns um 1255. Siehe weiter unten.
62. Metsch-Velturns um 1260. Siehe weiter unten.
63. Blankenstein-Ministerialin des Grafen v. Grüningen.1257. Eine Schenkung dieses Ehepaars wird vom Gr. v. Gr. bestätigt.Wirt. ÜB. 5, S. 198. Sie stirbt ohne Kinder, über ihr Recht entstehtnun Streit. Ebenda 7, S. 23 u. 91.
64. Markgrafen v. Meissen-Maltitz vor 1279. Siehe unten.
65. Trauchburg-Bodman (bisch, konst. Dienstmannen). Heinr.v. Tr., etwa 1280, verlor den freiherrlichen Stand. Baumann, Gesch.d. Allgäus 2, S. 563.
66. Woldenberg-Saldern. Graf Conrad IL u. Hildeburg v. S.Um 1300. B o d e, Stammtafeln der Grafen von Wöltingerode. Siehe unten.
67. Solms-Löwenrode. Marquard III., Grafv., 1270—1326, ausseiner nicht standesgemässen Ehe mit Kunigunde v. L. gingen sechs nichtals ebenbürtig betrachtete Kinder hervor.
68. Lupfen-Frauenberg. Hugo V.L., Graf v. Stühlingen, hattenach Kindler v. Knobloch zur Gattin Anna v. Fr. Die Frauenberger inBayern besassen seit 1245 die Grafschaft Haag, wurden aber erst 1465durch den Kaiser in den Freiherrnstand erhoben. Vgl. Riezler, Gesch.Bayerns 3, S. 472. 975. Sehr viel wahrscheinlicher ist an die Frauen-berger in Graubünden zu denken, dann fiele diese Ehe aus. Vgl. Jecklin,Heinrich v. Frauenberg in Jahresber. der hist. antiqu. Gesellschaft v. Grau-bünden 1906.
69. Woldenberg-Heimburg. Heinrich XL heiratete um 1330eine Ritterliche.
70. Landau-Pfu Hingen. Eberhard Gr. v. L. hatte nach Kindlerv. Kn. zur Frau Mechtild v. Pf., Witwe des Reutlinger BürgermeistersEberhard Becht 1329. 1341. Nach v. Alberti verloren Anf. des 14. Jahrh.die Pfullingen den edelfreien Charakter. Der Fall bleibt also unsicher.
71. Grünenberg-Hallwil. Um 1370. Die Arbeit v. P1 üss' überdieses Geschlecht (Berner Dissert., auch Arch. d. hist. Vereins f. d. KantonBern) zeigt die Wirkung unebenbürtiger Ehen, einzelne Zweige haltensich frei, andere sinken sofort mit der Missheirat. Die erste ist diese.
72. Habsburg-Landenberg. Graf Hans v. H.-Laufenburg (f 1408)heiratete Agnes v. Landenberg, Tochter des Ritters Hermann v. L. KönigWenzel erhob die Kinder 1393 zu Edeln und zur Grafenwürdigkeit, alsob ihre Mutter von Grafenstand geboren wäre.