Exklusivität des freien Adels.
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sollte in diese Geschlechter sich verirren, die Söhne heiratetennur Töchter von Standesgenossen, mochten die Töchter sichauch unter Stand vermählen. Durch sie kam edelfreies Blutauch in die Kreise des niederen Adels, aber umgekehrt flosses nicht den Berg hinauf, der hohe Adel empfing kein nie-drigeres Blut. Die Trennung zwischen dem hohen und niederenAdel beruht auf dem Blute. Wie eine vornehme Edelrassewachte der Hochadel über seine Reinheit! Für unser Themaheisst also die Frage: Hat diese Rassenpolitik auch für dieKirche etwas bedeutet? Findet sich auch innerhalb des kirch-lichen Aemterkreises dieser Unterschied des Blutes?