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Die Politik des offiziellen Frankreich. Schluß.
Grundtendenzen von England, Frankreich und Nußland vor dem Kriege. —Frankreich. — Nevanchegedanken. — Wer schürte sie? — Abflackern undAufflammen. — Geheimverträge. — Deutsche Kriegserklärung. — Geheim-verträge während des Krieges. — Die Ziele. — Die Ziele nicht offen
klargestellt.
Nüctblick. ^ Deutsche und elsaß-lothringische Forderung : Endgültiger An.
schluß an Deutschland.
(Frankreichs auswärtige Politik gegenüber Deutschland hier zu^) schildern ist unmöglich; denn sie ist zu eng mit dem ganzenVerlaufe der Weltpolitik verbunden, und diese Dinge sind oftgenug von deutscher Seite beleuchtet worden. Es ist nur kurz hervor-zuheben, daß drei Mächte sich zur Einkreisung Teutschlands undseiner Bundesgenossen zusammenfanden: der Handelsneid und dieGegnerschaft gegen Teutschlands Seemacht bei England, das diedeutsche maritime,, koloniale, industrielle und kommerzielle Aus-dehnung mißgünstig ansah, die Nevanchelust Frankreichs und dierussische Gier nach neuem Liinderbesitz^die am Zarenhofe um sostärker wurde, je unsicherer die Lage im Innern war; sie richtetebegehrliche Augen nach der Türkei, nach Österreich lind nach derOstsee. Tie Zurückdrängung Mitteleuropas war das gemeinsameProgramm. ,
Das französische Volk war durch den Krieg von 1870/71 inseinem hochgesteigerten Selbstgefühl verletzt worden, und auch wenndie Neichslande nicht an Teutschland hätten abgetreten werdenmüssen, so wäre eine deutschfeindliche, annexionistische Nichtung dochvorhanden gewesen; dann würde man gesagt haben, die Pfalz undder südliche Teil^er Nheinprovinz, die als Aufmarschgebiet gedienthatten, seien eine Bedrohung Frankreichs. Eine wirklich starkeaufrichtige Absicht, mit Deutschland in Frieden zu leben, ist nie zurHerrschaft gekommen. Ein Volk, das die Expansionslust seiner348