loren wie später Kanada, die großen ostindischen Werte nnd dienoch größeren Hoffnungen kamen so in Englands Hände. DasMeer bot für eine friedliche Tätigkeit seinen Nucken freiwillig dar,aber Frankreich versteifte sich auf den Erwerb des Eigentums einesfremden Volkes. Diese elementaren Wahrheiten sind auch inFrankreich nicht unbekannt, aber die Agitation der elsaß-lothringi-schen Auswanderer hat Frankreich von seiner natürlichen Bahnabgebracht, und die oben skizzierte Kriegsliteratur bemüht sich,das Volk in den Bahnen eines Ludwig XIV. und Napoleons fest-zuhalten .und hat darin bis heute Erfolg.
Die Kriegsliteratur hat aber für uns Teutsche auch eine er-freuliche Seite, es ist die ungewollte Anerkennung dessen, was wirfeit 1871 in Elsaß-Lothringen geleistet haben. Wer sich die Fragevorlegt, wie nun im Falle des Sieges die Neichslande Frankreicheingefügt werden sollen, weist die Möglichkeit, einfach die Jahreseit 1871 zu streichen, weit von sich. In dieser Beziehung sind dieSchriften von Henri und Andre Lichtenberger und — Wetterlebesonders bedeutsam, weniger die des Landesverräters Helmer, derauch zu wenig gebildet ist.^
Am wertvollsten ist das Buch der beiden Lichtenberger, diezu einer hochgebildeten Familie gehören. Sie wissen genau, daßwenn die Lande wieder an Frankreich kämen, die Leute sich alsbald dieklare Frage stellen würden, haben wir es nicht unter der deutschenVerwaltung besser gehabt? Ob dann wirklich die „Patrioten"recht hatten oder sie nicht vielmehr — was sie sind — Volksverführerwaren. Sie rechnen auch gar nicht auf einen Enthusiasmus. „Sie. "werden sehr ruhig das neue Negiment mit dem alten vergleichen." —„Bringen wir nicht den Lehrer und den Pfarrer gegen uns auf!" —„Sorgen wir dafür, daß die Briefe pünktlich verteilt werden unddie Züge pünktlich eintreffen." In den Städten wird der Fabrikantund der Kaufmann den Weg nach Frankreich wieder finden müssen.„Die deutschen Beamten hatten Ordnungsliebe, Methode undDisziplin." — „Vom Franzosen sagt man, daß er nicht viel Ord-nung hat." ^ Helmer sagt: „Die Deutschen zeichneten sich in derOrganisation des Verwaltungsmechanismus aus."^
i I^a ()ueztion ä ^,>5äcel.c>riaine, 1915, ?2>i3. dd^pelot,—Wette rlsL'^Izace I^on-mne 6c>it rezter ^ran^aize, 1917, 4"^ e6, ?2N3, vela^rave, —lieliner, I^ance-^I^ce (1916), ^ciition ii-ancaize illuLtrse.
^ Lichtenberger, S. 87—90.
2-Kelmer a. a. O. S. 230.
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