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dastehen! Es ist erbärmlich mit dem französischen Volke bestellt,daß es eine solche Literatur duldet. Auf die französische Nationfällt die Schuld zurück!
Die vorstehend skizzierte Literatur liegt vor mir ausgebreitet;es ist aber wohl noch lange nicht die Hälfte dessen, was erschienen ist.Um so schlimmer für das Arteil über das französische Volk. ^ InTeutschland ist die Literatur der Alldeutschen verschwindend gegen-über dieser Fülle gänzlich unbedachter französischer Schriften, die— wie ich mich überzeugen mußte — einen Haß gegen unser Volkund unser Vaterland atmen, wie er bei einem Teutschen einfach un--denkbar ist. Diese französische Literatur ist nicht etwa nur ein Er-zeugnis der erregten ersten Kriegszeit, sie verteilt sich über einenlangen Zeitraum, und ihre Hassesglut bleibt gleich hochgradig. Siebeginnt auch schon vor dem Kriege. Davon besprach ich oben dastolle Buch des Oberstleutnants N. de D.
Vei uns ist die Erörterung der Kriegsziele von der Regierungmöglichst in ruhige Bahnen gelenkt worden, die französischenMinister haben aber durch ihre Neben ähnliche Gedanken aus-gesprochen wie die Kriegsliteratur, und ihnen war die Literatur er-wünscht, um ein Volk immer wieder aufzupeitschen, das sonst wohlzu dem Ergebnisse gekommen wäre, daß die Poilus ihr Leben nichtfür wahre Interessen der Heimat hingeben, sondern für die Inter-essen Englands. Ludwig XIV. hatte die nach der See gewendetePolitik Colberts aufgegeben, seine Ziele im Osten gesucht, und dabeigingen die Früchte der Kolonisatoren des Mississippigebietes ver-
' An Büchern finde ich bei Beer, I>'Tntente annexionniste, 1917,Lerne, M^«, und sonst noch folgende erwähnt: Tnee Lou I c> e, Vision« 6ezfuerre et 6e paix. 1915 (Süddeutschland bis Westfalen und Böhmen anFrankreich, Norddeutschland bis zur Elbe an England, der Nest an Ruß-land). — H.ndre (^neraäanre, I.e plan p«MAernmnizte ckeirmzque' (der füreinen äußersten Gewaltfrieden eintritt). — kerrmnä Nn^eranä, O yueI'.^IIemÄ^ne voulait, ce hue la Trance aura, 1917, —^e^n ?inc>t, t^ivilizezcontre H.IIein2nä5, 1915 (er will für Frankreich nur Elsaß-Lothringen, denNest des linken Nheinufers gibt er an Belgien), — 5ranc llauloiz, 1^ tinc!e !a ?ru55e et le demembrement 6e I'H.IIern2Aue, — N, ^e^nanzelme, 1^lrnntiere clu Knin, — I^Iarrnottan, I^otre trontiere naturelle 1 I^e KIün, —?olier, I^ez torcez cle la Trance clnier et cie «Hemain, 1915. — Naurice?riv2t, ?our en ünir 2,vec I'H,IieiNÄAne, — * ^ ^, <^e czue,zer^ la p^ix 6eclemain. — Eine Neihe don Zeitschriften- und Ieitungsaufsätzen ähnlichenSchla ges ist (neben meist auch hier erwähnten Büchern) besprochen unterondcrm bei Martin Hobohm, Vaterlandspolitik (Wer Tag des Teutschen,Schriftenreihe, Heft 6), Jena (Niederichs) 1918, S. 149 ff.
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