also durchaus unabhängig von dem Ausgang der Wahlen." Derernsteste Mann unter den Politikern des Landes, der damaligeMaire von Strahburg, der Medizinprofessor Küß, stellte eine Listeauf, die nur Eingeborene enthielt, von denen man annahm, daß sieim Lande bleiben wollten; doch dagegen opponierten die Radikalenund die aus Paris Hinzugekommenen. Die Bonapartisten, die einJahr vorher noch beim Plebiszit im llnterelsaß 97 000 Ja gegen20 000 Nein erhalten hatten, waren völlig machtlos. Die Elsiisserstimmten vorwiegend für Radikale, namentlich im Oberelsaß, dannaber auch für zwei, die mit dem Elsaß nichts zu tun hatten, fürGambetta und zugleich für seinen Gegner Favre (für Krieg undFrieden in einem Atem). Die Elsäfser wollten Frankreich die An-hänglichkeit zeigen. Bis M Abschiedstunde oder darüber hinaus?das war die Frage. Gewählt wurden nur städtische Notabeln(Advokaten, Maires, Redakteure, Leute der lokalen Verwaltung,Industrielle usw.), die Landbevölkerung war, so viel ich sehe,gänzlich unvertreten, von Klerikalen waren nur Saglio undKeller, Major der Franktireurs des Oberelsasses, gewählt worden,alle andern waren Republikaner. Werden die stark sein, die anein Verbleiben in der Heimat denken? Wäre nicht auf einerListe für das ganze Departement gewählt worden, sondern nachArrondissements, so hätte der einzelne mehr an die Pflicht für seineHeimat gedacht als an die für Frankreichs
Vevor die Versammlung den Friedensunterhändlern ihreAufträge gab, hielten die in dem von deutschen Streitkräften be-setzten Elsaß-Lothringen völlig freigewählten Vertreter es für an-gezeigt, die Nationalversammlung zu einer Äußerung zu veran-lassen. Vismarck hatte es vermieden, die deutschen Territorial-forderungen bekannt zu geben. Für die Abgeordneten sprach der
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l Für das folgende sind eine wichtige Quelle die Memoiren vonAugust Schneegans, die sein Sohn Heinrich 1904 herausgegeben hat.Die hier in Frage kommenden Teile stammen im Kern aus dem Jahre 1873.Neuerdings hat Henri Melschinger, IVlembre 6e l'Inztitut, eine Schriftherausgegeben, I^a ?rc>teztlNion 6e I'^I^ace Lorraine lez 17° ?6vrier et1« Na« 1871 5 Laräeaux, 1914. Das ist eine Darstellung der äußerenVorgänge, wie das ja des Verfassers Art ist, umgeben von sentimentalenÄußerungen. Auf die Entstehungsgeschichte ist er sowenig eingegangen wieauf eine Kritik von Schneegans, so ist das Vuch wissenschaftlich wertlos/.Älter sind die Aufzeichnungen des einflußreichen Scheurer»Kestner, I.e3>^splezentants. cie !^>82,ce et cle la I^orraine K ! ^zzemdlse nationale <1e^Loräesux (1887).
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