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Frankreich und das linke Rheinufer
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XIV.

Die Neunionen. Die Wegnahme Straßburgs.Der Friede von Nyswik.

Chamlay über die Neunionen. Die Neunionskammern. Tätigkeit imElsaß. Eroissy. Straßburg in Nöten. Der Überfall und die Kapitu-lation. Erregung im Neiche. Neunionen der Metzer Kammer.Der Vrief Fsnslons. Verhandlungen mit dem Neiche. Stillstandvon Negensburg. Die Augsburger Allianz. Der Vorwand die PfälzerErbfolge. Die Verwüstungen Louvois'. Ergebnis des Krieges. DieVedeutung von Straßburg. Der Friede von Nyswik. Unklarheiten.

(^.^rankreiH ... entfernte sich bei den Neunionen etwas von den^) Negeln der Klugheit und der Politik. In der Tat, ganzabgesehen von den betrüblichen Folgen, welche diese schranken-losen Neunionen haben konnten, verdarb es sein Necht dadurch,daß es das, welches es legitimer Weise über weite Gebiete besaß,mit strittigem, hinfälligem und schlecht begründetem vermischte,"das sind die Worte des Generalquartiermeisters Chamlay, einesder ersten Mitarbeiter von Louvois, dem militärischen Träger derNeunionen.^

Neunionen" heißt auf deutschWiedervereinigungen".^ DieNeunionen, von denen dieses Kapitel redet, waren aber niemalsTeile von Frankreich gewesen, und auf diese Gebiete hatte deraller-christlichste" König auch nicht durch Eroberungen Ansprüche ge-wonnen; was sich nun abspielte, war ein Naub, bemäntelt durchvoraufgegangene juristische Beschlüsse. Es gibt kaum etwas Wider-wärtigeres, Unsittlicheres als den durch einNechtsverfahren"gedeckten Naub^

, Seit Nymwegen ließ die französische Negierung den Scheinder Aneigennützigkeit fallen und ging den glatten Weg des Eigen-

i Kouzzet, HiLtoire äe l^ouvoi«, 3, 31.

' Noch unhistorischer ist der Ausdruck: Keprize <ie ätr^dour^. Soaber betitelt z.V. Kayem den Abschnitt über 1681 in seinem populärenVuche ^u KKin Cauloiz. 3.. 1916, S. 35.

Schulte, Frankreich und das linle Rheinufei 12 17?