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suchen noch »erhoffen dann, daß wir aus freyem Königlichen Gemüthdie Freyheit der Teutschen Nation und des heiligen Neiches zufördern gedenken unnd daß wir hierdurch einen uusterblicheu Namen,wie hie vor Zeiten ^laniinio in (^r^eci^ beschehen, in eKectuzu erlangen gedenken." Er bestritt jede Absicht auf Erwerbungen.„Sondern es sol männiglich bey seiner habenden GerechtigkeitEhren Güter und Freyheiten, welche wir wieder zu erretten unnd zurecuperiren diesen Krieg vorgenommen haben, unverletzt bleiben."'Ein verlogenes Aktenstück!
Die Stadt Toul und ihr Bischof öffneten die Pforten, aml2. April hielt der König seinen Einzug. Die Eidesformel ist nichterhalten, aber sie scheint einen Vorbehalt der Neichsrechte enthaltenzu habend In Nancy, dem Sitze der Negierung des HerzogtumsLothringen, nahmen die Franzosen der Nichte des Kaisers Christinevon Dänemark die Gewalt und übergaben die Vormundschaftfranzösischen Parteigängern.
Leider fehlt eine neuere Untersuchung über die Einnahme vonMetz. Aber die Grundtatsachen stehen fest. In Metz konnte derKönig auf geheime Beihilfe rechnen. Sowohl der Laienverwalterdes Vistums, der Kardinal Karl von Lothringen, wie der Bischof,Kardinal Nobert von Lenoncourt, standen auf der französischenSeite und taten alles, was in ihren Kräften lag, das unternehmendes Königs zu fördern. Doch über die Neichsstadt hatten sie keineGewalt. Unter den Patriziern waren Nobert und Kaspar vonHeu zu gewinnen, Dex, der Schöffenmsister Gournay und andereschloffen sich an/ doch die Bürgerschaft wollte von einem Abfallevom Neiche oder auch nur von der Öffnung der Stadt nichtswissen. Man beschloß, die Freiheit der Stadt aufs äußerste zu ver-leidigen. Die notwendigen Schritte wurden getan. Aber von denVerschworenen begaben sich einige hinaus zum Connetable vonMontmorency, mit einem Fähnlein, sagten sie, würde er eingelassenwerden. Das Tor Serpenoise war halbgeöffnet, es gelang dem
^ Kortleder, Handlungen und Ausschreiben von Nechtmäßigkeit,Anfang, Fort- und Ausgang des deutschen Krieges ... wider die Schmal-kaldischen Vundesverwandten, Gotha 1645, S. 1293.
' l'Kisi-v. Niztoire äe la villo äe l'nul, 2, 101, Anm. 1.
' Diese und andere Namen der Verschworenen nennt die Chronik beiHuguenin, I.e5 cnroniq.ue5 6e !a ville 6e IVlet? (1838), 867. Die Erinne-i-ungen des Marschalls de Saulx, Seigneur de Tavannes, der die Absichtder Stadt, sich zu verteidigen, bestätigt (ebenda), sind jüngeren Ursprungs.
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