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Frankreich und das linke Rheinufer
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Besitzungen, die wohl in der Hauptsache auf die Erbtochter Hilde«gard, die Gründerin von St. Fides in Schlettstadt, zurückgehet»:Schlettstadt, Nosheim, Hagenau gehörten dazu -^ die dortigenherrlichen Bauten verraten den Neichtum des Hauses noch heute. ^Sie unterstellten die Hausgüter und den Neichsbesitz einer einzigenVerwaltung. Tiefe ertrugen zusammen einschließlich Weißenburgund der Iudensteuern von Straßburg (200 Mark) und Hagenau (15)im Jahre 1241 1331 Mark Silber eine sehr erhebliche SummetDie letzten Staufer haben eine Neihe von Dörfern in Städte um-gewandelt sie waren für dieses Land Städtegründer, aber auchviele Dorfschaften gehörten zu ihrem Besitze. Die Staufer liebtendas Land, sie haben viel in ihm verweilt. Wenn irgendein Landaußer der schwäbischen Heimat mit diesem Hause verwachsen war,so ist es eben das Elsaß. Tort hatten sie den dichtesten und ertrag-reichsten Besitz.'

Französischen und einzelnen elsässischen Schriftstellern ist dieseGrundtatsache recht zuwider.^

Während in Frankreich die seit 922 übliche Königswahl, dieübrigens schon vorher nicht unbekannt war, immer mehr zurücktrat,endlich ganz verschwand, machte die deutsche Entwicklung zum Unglückfür uns Deutsche den umgekehrtenWeg, und von dem Aufkommen desKurfürstenkollegiums an war auch eine ununterbrochene Dynastieunmöglich geworden. Die Kurfürsten waren viel zu stark von ihrenInteressen geleitet, sie wählten oft geradezu machtlose Grafen undFürsten, um ihr Wahlrecht nicht zu gefährden. Dazu war das Ende

! Ni ese. Die Verwaltung des Neichsgutes im 13.3ahrhundert(p255im).

' Druck der Notitia cle precaniz civitatuin et villaruin, Nc>n, dlerm.^onztitutionez re^um et imperatorum, ,3, 16.

' Schulte in Zeitschr. f. d. Gesch. des Oberrheins, N.F., 13, 439.

< Das einfachste ist, solche Tatsachen zu leugnen. Der gewissenlosesteunter allen ist der in Colmar geborene bekannte Zeichner Kansi (Waltz), dembei seiner Erziehung unmöglich die Tatsachen unbekannt geblieben sein können.Er schreibt in dein in Zehntausenden von Exemplaren verbreiteten BucheIVKiztoire cl^lzace, liacontse aux ?etit5 Tntantz 6'^,l32ce et de Trance parI'Qncle Nllnzi^Der deutsche Kaiser war sehr weit und man kannte ihnwenig. Er dachte nicht daran, seinen neuen Untertanen seine Sprache auf»zuzwingen; es war ihm gleichgültig, ob sie ihn verachteten oder nicht, undkeine politische Polizei batte den Auftrag, ihn über die Gesinnungen derElsäßer zu unterrichten. Da das Land beinahe unabhängig blieb, ist essehr wahrscheinlich, daß damals die Annexion" von 870in keinerWeise den Gefühlen der großen Masse der Bewohner Gewalt anlegte"(S. 31). Welche Häufung von Lügen! Die Staufer erwähnt dieses auf dieniedrigsten Instinkte berechnete Buch überhaupt nicht.

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