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Frankreich und das linke Rheinufer
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was ich dann noch mit dem linken leisten könnte, würde ich zu seinerEhre und in Treue zu ihm zu verwenden nicht ablassen/"

Mehrere der in der Umgebung der Bischöfe verfaßten Schriften

bekunden nicht nur einen aufrichtigen deutschen Patriotismus,

sondern bisweilen sogar eine heimliche Antipathie gegen Frankreich,

das mit seinem schwachen Königtum und mit seinem allmächtigen

«-cl'lmus allen politischen Ideen und allen monarchischen Emp»

gen der kaiserlich gesinnten Geistlichkeit widerstritt."^

Wenn also Ottonen und Salier sich in diesen Landen, in denenvon vornherein die weltlichen Großen überwogen, vorwiegend aufdie Bischöfe stützten, denen sie einen erheblichen Teil der Kronrechteübertrugen, wie denn z. V. Otto I. dem Bischof Fulbert von ToulZoll und Münze dahingab, so war das eine kluge Politik, ihr wurdeaber ein guter Teil der Grundlagen durch den Ausgang des In»vestiturstreites entzogen. Von da an war die Auswahl der Bischöfenicht mehr in der Hand des königlichen Hofes, die Wahl lag jetztin den Händen der lokalen Gewalten, bald in denen der Dom»kapitel, die natürlich nicht mehr daran dachten, sich ihr geistlichesOberhaupt aus den deutschen Landen herzuholen. Die Bischofs»Wahlen wurden von den lokalen Interessen abhängig, soweit nichtdas erwachsende Necht päpstlicher Provisionen eingriff. Dieserverdanken die beiden einzigen deutschredenden Bischöfe von Toulaus späterer Zeit: Konrad Probus und Johann v. Sierk, ihr Amt,während der einzige Bischof von Verdun, Graf Johann von Saar»brückeN'Commercy, der einem deutschen Grafenhause wenigstensdurch sein Blut angehörte, dem Einflüsse des französischen Königs»Hofes die Wahl verdankte.

In Metz war die Zahl deutschredender Bischöfe erheblichgrößer, ich zähle deren 9, da begegnet auch noch unter Barbarossaein Sachse. Die Bistümer wurden mehr und mehr die Versorgungnachgeborener Söhne der benachbarten Fürstenhäuser. Das Herzogs»Haus von (Ober») Lothringen stellte bis 1552 in Metz 6, in Toul 5,in Verdun 3, die Grafen (Herzöge) von Bar 3 in Metz, 2 in Verdun,die Herren von Apremont zusammen 3. Dazu kamen die Gunst»linge und Anverwandten dieser Häuser. Durch die Wahl derKapitel wie durch päpstliche Provision kamen auch eine Neihe von

^ IVlonumentÄ Qerinaniae 33. 7, 225, 12.^ Pirenne a. a. O. 1, 69.

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