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Frankreich und das linke Rheinufer
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Dazu kam der Nheinauhafen, dessen Vau ?V, Millionen kostete.Ter Gesamtverkehr dieser Häfen erreichte 1913 7398000 Tonnen.

In Karlsruhe wurde 1898—1901 für 4 Millionen Mark einneuer Hafen angelegt, dessen Gesamtverkehr bis 1913 auf 1477000Tonnen stieg. Ter neue Kehler Hafen (Bauaufwand 8 MillionenMark) stieg bis 1913 auf 510000 Tonnen.

Um den Anschluß des französischen Kanalsystems an den Nheinzu fördern, wurde bei Straßburg vor dem Metzgertore ein Hafenerbaut und 1892 eröffnet, nach fünfundzwanzigjähriger Unter-brechung begann Straßburgs zweite Nheinschiffahrtsveriode. TerErfolg war derartig, daß schon 1898 der Vau einer großartigenHafenanlage begann, der bis zum I.März 1913 rund 9,5MillionenMark erforderte, nach Abzug des Erlöses aus verkauften Grund-stücken betrug das angelegte Kapital am gleichen Tage 7,3 MillionenMark. Eine weitere Anlage steht bevor. ^

Das Wachstum des Verkehrs übertraf alle Erwartungen. Dieumstehende amtliche Tabelle verdeutlicht es. Die Nheinregulierungsteigerte die Zahl der Schiffahrtstage so, daß selbst in demtrockenen Jahre 1911 fast nur kurze Hochwasser zur Einstellungder Schiffahrt zwangen. Aus dem Nichts war in fünf Jahrenein Verkehr von über 300 000 Tonnen geworden, nach weiterenfünf die halbe Million, nach weiteren fünf 600 000 überschritten,die nächsten füuf Jahre brachten eine Steigerung von mehr alseiner Million Tonnen, und im letzten Friedensjahre wurde der Ge-samtverkehr auf fast 2 Millionen Tonnen gesteigert, auch die Aus»fuhr erreichte eine sehr bemerkenswerte Höhe. Ebenso wuchs derKanalverkehr enorm und erreichte 1913 738 667 Tonnen, so daßder ganze Schiffsverkehr in diesem Jahre 2 726 977 Tonnen zu1000 Kilogramm betrug. Seit 1892 kam die Nuhrkohle nachStraßburg.

Die altdeutschen Nheinschiffahrtsgesellschaften dehnten ihrenVerkehr zumeist bis Straßburg aus und elsässische bildeten sich.So wurde Straßburg wieder eine Nheinstadt.

Zu den großen Projekten, die ein gesicherter Friede uns bringenwird, gehört die Regelung und Vertiefung der Wafferrinne vonStraßburg bis Vasel, und Arbeiten für die Fortsetzung bis zumVodensee sind zum Teil schon vollendet. Tas Einverständnis der

' Füdrer durch die Häfen und Industriegebiete der Stadt Straß»bürg. 1914.

Schulte, Frankreich und «»« linle Nhemnfer ! 17