Druckschrift 
3 (1923)
Entstehung
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463
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Nr. 104108. 14581498

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zögen und versyglatt yst, und ob sin hinfuro mer Ordnung machtintt,die hab icb ouch wie obstatt ze haltint geloptt. Ich soll ouch nitwyba wen ich uss bin in ieren dyenst an irem gunst und willen, ochbig der for geschribenen geliuptt. Und das warer urkont so han ichob geschriben dyss geschrifft mit myner aygnen hand geschrifft, dergen yst uff 26 tag im october im 1485 iar und hoff es alsso mit dergotz hilff so verbringentt und zu merer urkund hann ich min bitzittgetriuckt zu end der geschrifft.Pap. Original. In der Ecke das aufgedrückte Siegel.

107. Stiftung des Alexius Hilleson in der Pfarrkirche U. L. F.

1498 Juni 1.

[Pfarrer und Kapläne der Bruderschaft zu Bavensburg in UnserFrauen Pfarrkirche bekunden, daß der ehrsame Alexius Hillensun,Bürger zu Bavensburg, eine Stiftung gemacht hat. Vierzehn Tage vorOstern, so man unseres Herren Leiden anfängt zu begehen, sollen siezwei Knaben bestellen, jeglicher soll tragen ein schwarzes Käppiein andem Hals, ein Fähnlein in den Händen, daran sollen sein gemalt dieWaffen unseres Herren Leiden und alle Tage die Zeit sollen sie in der«Vesper andächtiglich singen den Vers im Hymnus: O crux ave spesunica etc. zu drei Malen unten in der Kirche zum ersten Male, vor demSeil altar" zum andern, zu dem dritten Male vor dem Fronaltar denletzten Vers: Te summa deus etc. Die Knaben erhalten jeder 2 /? 4 ,3)Bavensburger Währung. Gehen die Capplin oder Fähnlein ab, so müssenPfarrer und Kapläne die neu machen lassen. Der Stifter hat dafür10 Gulden an Gold gegeben. Geben am ersten tag des brachats 1498.]

Pap. Original. Dorsualnotiz: Dyß ist ain brieff von aim gestypft soich Alexio Hileson hon thon mit pfarer und caplon der bruoderschaffhie in der pfar kirchen 1498.

108. Brief des Pfarrers von Seibranz Konrad Stroppelan Alexius Hilleson. 1498 Oktober 20.

Perg. Original.

Lieber Alexius. Jch schick dier die dry guldin, die du mir voretlichen zyten früntlichem willen in nöten geliehen haust, darumb ich dir billich grosen danck sagen sol. Jch het mich aberselichß unfrüntlichß umbziechen ge Costentz zu dir gar nit ver-sächen, die wil du bericht bist worden, das armüt und unwätterund nit mütwil mich dar zu gebracht haut und ich dir es geschribenund erbotten haun, was mich haut gewandt. Die mich aber gegendir dar geben hand, ich zal nit gern, sind alß nach min friind alßdin. Ich bin ouch inen me nütz schuldig gesin, wan aber sy alß

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