Druckschrift 
3 (1923)
Entstehung
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30
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Eigene Papiere — Papiere der Leitung

Y 2 Mailändisehen Käse, ein Stück nahm Junker Oünr. mitgen Costentz 23 ß 4 dn.

Zahlte ich ihm bar auf 27. Sept.

Am 3. Sept. rechnete ich den Wein ab, so man vom 20. Aug. abvon ihm [Jos Mayer] genommen.

[Es folgen 3 Einzelrechnungen. Dann Schlußrechnung von20. Aug. bis 24. Sept.]

Suma: Alter Markdorf er 105 Maas zu 6 dn = 57 ß 6 dn

Botwein..... 12

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Eeintaler .... 125

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den Otmar trinkt

u. Fischwein . . 135

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Weiss wein .... 4

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385 = 12 Eimer 1 Mas. 158 ß 11 dn

Auf 27. ägost cam Endras Satler und Jerg Gaisberg,

ritend uff 3 set. aveg.

Auf 31. agost cam Hans Burgower, gieng uff 3 set.

aweg.

Auf 25. Sept. gab ich Hansen Seid er dem Knecht 1 fl,

mehr den 2 Mägden 1% fl und dem Schuler y 2 . 3 fl.-------

mehr dem Jacobli, so die Zeit geholfen hat. % fl. r. — 8.9.

Im folgenden fasse ich die Einzelrechnungen für die ganze Zeitzusammen.

An Fleisch erschienen regelmäßig an den abstinenzlosen TagenLammfleisch, im ganzen 20% Lämmer = 104 ß 11 dn und13 Stück Lammfleisch = 15 ß, zusammen also im Werte von119 ß 11 dn. Ebenso brauchte man täglich Bindfleisch, imganzen 401 U = 797 ß 8 dn; ein Schlagbraten = 10% dn; ein-mal fand man kein Bindfleisch und kaufte 23 U Kastronen-(Hammel-)fleisch für 5 ß. Weniger beliebt war Schweinebraten,er findet sich einmal (=1^9 dn), dann 28% U Schweinefleisch(= 18 ß 11 dn). „Geschlaicht um eine Sulz" (10 dn und 2 ß 4 dn,zusammen 3 ß 2 dn), an Leberwürsten kaufte man in 3 Malen20 Stück = 6 ß, 9 % Wurst =" 3 ß, an Leber und Bratwurstfür 3 ß 6 dn. Man machte auch selbst Würste und kaufte dafürKalbsfüße und Speck für 2 ß 9 dn, dann wieder Kutteln undFüße 2 ß 1 dn. Kalbfleisch begegnet nur einmal: 7% U= 1 ß 3 dn. Für 7 Zungen zahlte man 4 ß 3 dn. Wildbretwurde mehrfach geschenkt von Noffre Humpis und HansTruchseß von Waldburg, die beiden gekauften Hasen kostetenzusammen 2 /? 7 dn.

Täglich gab es auch Geflügel. Man verspeiste 44 Hahnen für40 ß 1 dn, 102 Hühner für 106 ß 9 dn, 52 „Spislyvögel" (am Spieß