Achtzehntes324ter die Nutzniessung bis dahin so wohl, alsinskünftige sich zueignen könne, nicht regezu machen, sondern solche, als eine excep-tionem de jure tertii denen Appellanten, unddererselben Mutter zu überlassen haben; zu-malen die Mutter bis dahin sich nicht einmalgemeldet, anbey annoch ungewis, ob dieselbedesfals sich melden werde. Andern theils hatdieselbe auch in die Verkaufung des Guts ein-gewilliget, sich als Mitverkäuferin dargestel-let, den Engel L., um für sie den Kaufbriefzu unterschreiben ersuchet, und dabey von derNutzniessung nicht das mindeste erwehnetnoch sich desfals etwas vorbehalten, mithinauf die Nutzniessung gänzlich verziehen, undderselben sich völlig begeben. Ferner da sel-bige denen Appellaten den ruhigen Genus desGuts vom Jahre 1733. oder 1734 bis dahin,mithin über fünf, und zwanzig Jahren gestat-tet, und belassen; so ist dermalen die Nutz-niessung längstens verjähret. Sicut usumfru-ctum (seynd die WorteL. 13. Cod. de Servit.)qui non utendo per biennium in soli rebus,per annale autem tempus in mobilibus, velse moventibus diminuebatur, non passi sumus hujusmodi sustinere compendiosum interitum, sed ei decennii, vel viginti annorumdedimus spatium: ita & in caeteris servitu-tibus obtinendum esse censuimus, ut omnesser
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