82Fünfteswolte, mit Prügeln aus dem Hause zu wei-sen.§. 5.Erweget man dahingegen, daß der PeterH. seinen Schwager, nemlich den Landmessernicht bey seiner Frauen allein, und an einemheimlichen, und zum Verbrechen bequemli-chen Orte, sondern an dem offentlichen Tische,und in Beysein derer Hausgenossenen sizendangetroffen, und mit demselben annoch eineWeile geredet, mithin die Thätlichkeit nichtin dem erstern Eyfer, sondern mit gutem Be-dacht, und Vorsaze ausgeübet. Erwegetman ferner, daß derselbe vorhin schon denRichter um Schutz, und Beystand angeruf-sen, dieser auch solche ihme geleistet, und demLandmesser den Ein= und Ausgang unter sechsGoldgülden verbotten, mithin denselben ge-wislich bestraffet, und schärfere Andungs-Mittelen an Hand genommen haben würde,wann der Peter H. gebührend angezeiget, daßder Landmesser dem richterlichen Befehl zuwi-der gehandlet, und sein Haus, und Frau wie-derum besuchet habe. Erweget man endlich,daß Zufola des von dem Landmesser beygeleg-ten Vergleichs der Peter H., und der Land-messer am 13ten Hornung 1752. sich vergli-chen, die vorigen Zwischtigkeiten, und rich-terlichen Befehlen aufgehoben, und künftig-hin in Friede; wie es sich unter Freunden ge-bühret, mit einander leben zu wollen verspro-chen;
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