Drittesbesagten Augustin M. Ehefrau überein, adArt. 1. 6. 7. 8. & 9. aussagend: des Abendsvor der Verlüstigung wäre der Verstorbeneihr zukünftiger Schwägersohn von ohngefehracht Uhr bis halb zehn in ihrem Hause gewe-sen, hätte zwar einige Beschwernüß gezeiget,sich aber nachhero wiederum was ermundert,jedoch keine Kleinmüthigkeit von sich spürenlassen, bey dem Abschied ihr die Hand gereichet,und gesagt: gute Nacht Schwägermutter.§. 3.Ohne ist zwar nicht, und bekundschaftet dersechste Zeug, daß er als Nachbahr den Ent-seelten wohl gekennet, und selbiger ihn in vori-gen Sommer ersuchet grausammer Kopfschmerzen halber, zu dem Wund=Arzen zugehen, und solchen in sein Haus zu bringen.Da er dieses verrichtet, und den Wund=Arzzu dem Entseelten geführet; so hätte er den-selben in der Scheurne auf dem Strohe lie-gend gefunden, allwo er selbigen vorhin nochzweymal gefunden: Hierauf hätte der Ent-seelte gleich geklaget, daß er solche Kopfschmer-zen hätte, daß er meynte, dadurch toll zu wer-den: Diesemnach hätte der Wund. Arz sel-bigem zweymal zur Ader gelassen, worauf ergleich eine Linderung verspühret: von solcherZeit aber hätte er Zeug davon weiters nichtsvernommen. Hiedurch mag indessen das Gut-achten derer Leib= und Wundärze um so wenigerauf⸗
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