Gesundheitsregeln für starke Menschen. 267
then, und die ihm die Vorsehung bestimmen möchte,immer bereit und geneigt seyn ").
Die zweite Regel für Gesunde muß diese seyn:in den muntern und frohen Tagen des iebens ihrerJugend sich zu hüten, durch irgend eine oder die an»dre Art der Ausschweifung, die iebhaftigkeit undStärke ihrer Constitution zu vernichten, die ihnendoch in den spätern Zeiten bei den unvermeidlichenSchwachheiten des Alters zur Unterstützung dienentonnte.
Verliebte Unterhaltungen mit dem andern Ge>schlechte müssen weder mit zu vieler Ausgelassen«heit gepflogen, noch auch mit allzugroßer Bedenklich-keit vermieden werden. Nichts desto weniger abermuß gleichwohl die oftmalige iiebespfiege nach Ver,hältniß der Kräfte und Jahre des Menschen beurtheilt
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») Es <lt eine ausgemachte Wahrheit, daß sich ei» ge<sunder Mensch nicht an eine gar zu strenge und genau«Diar, noch an eine allzueinfirmige Lebensart bindens«lke, weil sonst in dem Fall, wo ihn irgend? unve«weibliche Umstände nöthigten, (welches doch nicht so«gar selten geschieht,) seine gewohnte Lebensoi dnung zuändern, ein plötzlicher Uebergang zu einer neuen L<<bensart gefährliche Folgen haben möchte»
Man handelt also am klügsten, seine Lebensordnungöfters in gesunden Tagen zu andern, damit gar keinezufällige Verändrung in derselben schaden kann. Kurz,man leb« nicht allzueinfirmig.
Anm. des Uebels,