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Diätetik vorzüglich für Studierende
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Usszuv^rlaßigkeit der Heilkunde. 73

So viel ist zwar wohl wahr, daß gemeiniglichdie Ungleichheit in der menschlichen Constitution nichtso sehr groß gefunden wird : allein man trift doch im-mer einen gewissen Grad davon an, und zwar,ist ersehr bemerkbar.

Wir nehmen eine große Ungleichheit bei denMenschen in allen denjenigen Dingen, welche in dieSinne fallen, wahr. Was kann wohl einfacher seyn,als der Ton der Stimme? und doch» trift man kaumEinen Menschen, dessen Stimme völlig der eines an«dern ähnlich wäre. In einer Comnnmität, wie beiuns im Kloster zu bemerken ist, lernen wir jede Per»son aus dem ihr eignen Tone kennen, wenn sie nurspricht, ob wir <A> gleich nicht sehen. Da nun dießin Ansehung unsrer Stimme zu bemerken ist, wasfür viele vcrschiedne Verbindungen müssen nicht erstin unsrer Constitution übrigens gefunden werden, wel»che auf so mannichsaltige Art der Veränderung unter«worfcn ist?

Wenn unsern Sinnen eine stärkere Empfindlich«keit oder größere Schärfe verliehen wäre, so würdenwir auch Dinge, die sich unter einander ganz ähnlichzu seyn scheinen, unterscheiden können. Die Thiersübertreffen uns in diesem Stücke bei weitem. Wirsind nicht vermögend, durch unsre Geruchsorganedie Ausdünstung des menschlichen Körpers zu unter-scheiden, oder wenn wir sie auch empfinden, so kön»neu wir doch nicht die des einen von der des andernMenschen fest bestimmen.

E 5 Allein

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