Stuck.345tende Urthelen obhanden; also dem verurtheil-ten Magistrat die Restitution annoch offen stehe.§. 13.Demnach ist zu leichterer Erörterung derandern Frage, ob nemlich die neuen Beweis-thümer erheblich, und hinlänglich seyen, vor-läufig zu bestimmen, wer den wahren, undeigentlichen Pfarrherr zu H. abgebe. Dievon dem Stifte nicht widersprochenen Bey-lagen sub Lit. N. O. & P. beweisen zwar,daß Henrich Herr von Heinsberg, und dessenEhemahlinn Agnes die Pfarrkirche zu H., wieauch die beeden Capellen K., und K. der Stift-kirchen zu H. sammt allen Einkünften, undZehenden im Jahre 1754. einverleibet, oderdamit vereiniget, und die beeden Bischöfen zukürtig Johann, und Adolph diese Einverlei-dung, oder Vereinigung im Jahre 1290.,und 1327. bestättiget haben. Daraus magaber nicht gefolgeret werden, daß das Stiftder eigentliche Pfarrherr, und derjenige, wel-her die Pfarr versicht, nur ein Seelsorgtra-der Vicarius seye. Vielmehr erhellet das ge-rade Gegentheil aus den von dem Magistratübergebenen Beweisthümeren selbsten. Inder Beylage sub Lit. N. oder Vereinigungs-urkunde heisset es nicht nur: Fructus, & de-timas Ecclesiae nostrae parochialis in H. va-cantis cum decimis, & universis proventibuscapellis K. & H. attinentibus de consensu fi-liorum,
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