Druckschrift 
5 (1773)
Entstehung
Seite
198
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198Zehnteoder beede abstürben, ehe sie ihre Kinder,wie obgerührt, vertragen hätten, und dieKinder sich alsdann auch untereinander,oder mit denen Freunden des Erbpfennings,und wer von ihnen auf dem Gute verbleibensoll, nicht vergleichen könnten, daß in demFalle unsere Amtleute, Vögte, Schulthei-sen, oder Richter mit sammt zwey, odedrey von den ältesten, und verständigsterSchöpfen, und mit vier der Bürskindenächsten, oder bequämsten Bewandten, zweivon des Vatters, und zwey von der Mut-ter Seite derer Kinder ein verordnen, erseye Sohn, oder Tochter, welches dem Guteam besten gerathen könnte, und das Nutze daszu seyn würde, und daß den anderen Kinderennach Gelegenheit des Guts ein ziemlich Erb-geld gemacht, und verordnet werde. Wiealso die Grund, und Bewegursache, warumdem Erbgelde ein besonderes Vorzugsrecht zugeeignet, dahier allerdings eintrift. Cumenim raro (schreibtRICHTER de jur. & Privileg. creditor. Cap. II.Memb. 7. n. 4. & seq.bona immobilia commode dividi possint.neque omnibus locis id â magistratu, veldomino feudi permittatur: heredes autemin communione, quae plerumque discordiasparere solet, permanere non cogantur.cum pater 77. §. Dulcissimis 20. ff. de leg. 2.& l. fin. ff. comm. Divid. Hinc coheredessæpe