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Beyträge zu einer neuen Theorie der Gährungen
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98§. 28. Jede Krankheit hat ihre eigene be-stimmte Bewegungen und Erscheinungen, durchwelche sie sich bey jedem lebenden Körper karack-terisiret; es ist also kein übereilter Schlußwenn ich sage, eine jede Krankheit hat ih-re eigene bestimmte Ursache, welche nur im-mer diese und keine andere Erscheinungen inder Maschine hervorbringt. Diese würkendeUrsache zeiget sich nun bey verschiedenenKrankheiten nicht allein unsern Sinnen, son-dern die Erfahrung belehret uns, daß wenndiese würkende Ursache einem andern lebendenKörper angebracht wird, selbige nicht alleindie nemliche Bewegungen in diesem zweytenKörper hervorbringe, welche sich im erstendurch die Würkung dieser Ursache zeigten;sondern man erfähret überdem, daß man durchdiese erregte Bewegungen ein Wesen erhalte,welches demjenigen vollkommen ähnlich ist,das die erregte Bewegungen verursachte;und