40#liret werden. Ein jeder siehet also, daß jetztein stärkeres Ferment, und da selbiges aus he-terogenen Theilchern bestehet, auch ein krank-haftes Ferment in diesem Saft vorhanden sey,welches sich diesen ganzen Saft nach und nachassimiliren würde, wenn die Natur solches nichtverhütete. Allein, wie thut dieses die Natur?Die Erfahrung lehret uns, daß die Säfte ingrößerer Menge und mit ungemein heftigererBewegung nach jeden Ort getrieben werden,in welchem ein widernatürlicher Reitz entstan-den. Wir sehen dieses bey jeder Entzündung.Hieraus erhellet nun, daß bey diesen Umstän-den das Ferment bald in eine Unthätigkeit wer-de versetzet werden: denn, da der in größererMenge herbeygeführte Saft entgegen gesetzteBewegungen hat, und durch dessen herbeyge-führte Menge und damit verknüpfte innerlicheBewegung seine assimilirende Kraft ungleichſtaͤrker wird als die aſſimilirende Kraft desFerments,
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