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Brief über die Würkung des Blattereiters bey der Inoculation
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86#ganz munter zu Bett und wachte mit nochgrößerer Freude auf, denn es waren in derNacht in die vierzig Blattern ausgeschlagen,ohne daß er etwas anders als kleine Stichein der Haut empfunden hatte. Die Ein-schnitte am Arm waren nun auch viel ent-zündeter, die herausgekommene Blattern eiter-ten ordentlich, und das Blatterfontanell geßauch noch einige Zeit hernach Eiter aus. DieEntwickelung des Blattergiftes gieng also ungemein beschwerlich hier zu und konnte dieNatur selbige für sich nicht allein zu Stadtde bringen, sondern es mußte die Gährungdurch den Wein erhöhet werden. Diese Er-fahrung beweiset auch ganz klar, daß dieInoculirte in ihrem Verhalten ganz verschie-deutlich nach ihrem Temperament müssen be-handelt werden, und es neben einem stren-gen Verhalten nicht genug seye, ihnen et-was Quecksilber oder sonst ein abführendesMit-